Bild folgtKI-generierte IllustrationAmphipyra perflua
Auch bekannt als: Gesäumte Glanzeule
An ihren glänzenden, dunkelbraunen Vorderflügeln mit der charakteristischen hellen Wellenlinie lässt sich die Gesäumte Glanzeule (Amphipyra perflua) sofort erkennen. Du wirst diesen stattlichen Nachtfalter, der zu den Eulenfaltern zählt, vor allem in den Sommermonaten an dämmerungsaktiven Blüten beobachten können. Die Art bringt pro Jahr lediglich eine Generation hervor. Die Weibchen legen ihre Eier im Spätsommer ab, wobei die Überwinterung im Eistadium (Überdauerung der Kälte als Ei) erfolgt. Im Frühjahr schlüpfen die Raupen und ernähren sich polyphag (von vielen verschiedenen Pflanzenarten fressend) von den frischen Blättern heimischer Gehölze wie der Sal-Weide (Salix caprea) oder der Traubenkirsche (Prunus padus). Im Sommer suchen die Falter dann Nektar an spät blühenden Stauden wie dem Wasserdost (Eupatorium cannabinum). Um diesen Falter zu fördern, solltest du auf heimische Sträucher setzen und abgeblühte Triebe sowie Falllaub über den Winter im Garten belassen. Da die Tiere kühle Temperaturen bevorzugen, fühlen sie sich in naturnahen, eher schattigen Gartenbereichen besonders wohl.
Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Da er in manchen Regionen seltener geworden ist, solltest du gefundene Raupen oder Gelege an ihren Futterpflanzen belassen und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten.
Die Gesäumte Glanzeule (Amphipyra perflua) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, heimisch. Mit einer Masse von etwa 0,07 Gramm gehört sie zu den größeren Vertretern ihrer Gattung innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Charakteristisch ist die glatte, fast fettig glänzende Flügeloberfläche, die namensgebend für die Gattung der Glanzeulen ist. Als kälteliebende Art besetzt sie ökologische Nischen in feuchten Wäldern und naturnahen Gärten, wobei sie in der Schweiz seit 1977 regelmäßig dokumentiert wurde.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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