Bild folgtKI-generierte IllustrationAmphipyra pyramidea
Auch bekannt als: Pyramideneule
Typisch für die Pyramideneule (Amphipyra pyramidea) ist ihr im Vergleich zu anderen Nachtfaltern recht stattlicher, großer Körperbau. Mit einer Körpermasse von etwa 0,07 Gramm gehört sie zu den kräftigeren Vertretern der Eulenfalter (Noctuidae). In deinem Garten ist diese heimische Art ein unaufgeregter Gast, der nur eine Generation pro Jahr bildet. Die Raupen sind polyphag (als Allesfresser an vielen verschiedenen Pflanzen lebend) und finden in naturnahen Gärten mit vielfältigem Bewuchs reichlich Nahrung. Der Falter selbst ist vor allem in den warmen Monaten von Mai bis September aktiv. Den Winter überdauert das Tier als Ei, welches gut geschützt an Zweigen haftet, bevor im Frühjahr die neuen Raupen schlüpfen. Da die Art keine spezialisierten Ansprüche an eine einzelne Futterpflanze stellt, förderst du sie am besten durch den Erhalt heimischer Gehölzstrukturen. Du solltest auf Ordnungswahn im Garten verzichten, damit die abgelegten Eier an den Zweigen ungestört überwintern können. Werden im Herbst die Hecken nicht zu radikal zurückgeschnitten, bleibt der Nachwuchs für das nächste Jahr erhalten.
Die Pyramideneule ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast im Naturgarten. Sie besitzt keinen Stachel, beißt nicht und ist weder für Menschen noch für Haustiere gefährlich. Als heimische Art unterliegt sie dem allgemeinen Artenschutz und sollte in ihrer Ruhephase nicht gestört werden.
Die Pyramideneule (Amphipyra pyramidea) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und ist eine in Mitteleuropa weit verbreitete Art. Als polyphager (viele Pflanzenarten nutzender) Nachtfalter besiedelt sie bevorzugt Standorte mit Gehölzbestand. In der Schweiz belegen über 1.600 Beobachtungen seit 1976 ihre weite Verbreitung. Die Art ist an intermediäre (gemäßigte) Temperaturen angepasst und überwintert ausschließlich im Eistadium, was sie von vielen anderen Eulenfaltern unterscheidet.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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