
Anchusa ochroleuca
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Auch bekannt als: Fahlgelbe Ochsenzunge, Anchusa ochroleuca
An ihren blassgelben Blüten und den borstig behaarten Blättern lässt sich die Gelbweiße Ochsenzunge (Anchusa ochroleuca) sofort erkennen. Diese krautige Pflanze ist eine spezialisierte Bewohnerin von Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und bringt eine natürliche Struktur in sonnige Gartenbereiche. Mit einer Wuchshöhe von 0,7 m setzt sie deutliche Akzente, ohne dabei andere Gewächse zu verdrängen. Wenn du einen mageren, trockenen Standort hast, an dem wenig anderes gedeiht, triffst du mit ihr genau die richtige Wahl. So förderst du die standorttypische Vielfalt direkt vor deiner Haustür.
Blassgelbe Eleganz für trockene Standorte bei exakt 0,7 Metern Wuchshöhe.
Als Spezialistin für trockene und warme Standorte ist diese Art ein wichtiger Bestandteil funktionierender Magerwiesen-Biotope. Sie trägt zur Stabilisierung des Bodens in sonnenexponierten Lagen bei und bereichert das lokale Pflanzenmosaik. Da sie als krautige Pflanze im Winter oberirdisch abstirbt, liefert sie wertvolle organische Substanz für den Bodenaufbau an kargen Stellen. Ihre Präsenz im Garten unterstützt den Erhalt einer spezialisierten Flora, die in der modernen Kulturlandschaft oft nur noch wenig Raum findet.
Die Gelbweiße Ochsenzunge (Anchusa ochroleuca) wird als nicht kindersicher eingestuft. Falls du kleine Kinder im Haushalt hast, solltest du sie in Gartenbereiche pflanzen, die nicht als Spielfläche genutzt werden. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,7 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Gelbweiße Ochsenzunge (Anchusa ochroleuca) gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst trockene Regionen Mitteleuropas, wo sie bevorzugt in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) vorkommt. Als krautige, nicht verholzte Pflanze zeichnet sie sich durch ihre breitblättrige Laubstruktur aus. Typisch für die Gattung ist die raue Behaarung aller Pflanzenteile, die ihr Schutz vor Verdunstung an heißen Tagen bietet.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_358043154
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.