Bild folgtKI-generierte IllustrationAntennaria alpina
Wer das Alpen-Katzenpfötchen (Antennaria alpina) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen silbrig-filzigen Blättern und den flauschigen Blütenköpfchen wirkt es fast wie eine Miniatur aus einer anderen Welt. Im Garten ist sie eine wertvolle Bereicherung für deine Trockenmauern oder Steingärten, da sie extrem robust gegenüber Kälte und Wind ist. Sie bildet dichte Polster, die den Boden schützen und gleichzeitig Struktur in kleine Gartenbereiche bringen. Wenn du einen sonnigen Platz mit wenig Erde hast, ist sie die ideale Wahl für dich.
Flauschige Überlebenskünstlerin: Alpiner Charme für deine sonnigsten Steinritzen.
In ihrer Heimat Österreich ist das Alpen-Katzenpfötchen ein wichtiger Bestandteil der hochalpinen Flora. Auch wenn für diese spezifische Art derzeit keine detaillierten Bestäubungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, leisten ihre dichten Polster einen Beitrag zum Bodenschutz und zur Kleinklimaregulierung auf kargen Flächen. In deinem Garten bietet sie kleinen Insekten Deckung in Bereichen, in denen kaum andere Pflanzen überleben können. Die Samenstände bleiben im Winter oft stehen und bieten eine feine Struktur in der sonst kahlen Landschaft. Als heimische Art trägt sie zur genetischen Vielfalt und zum Erhalt der regionalen Biodiversität bei.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Achte darauf, sie außerhalb der direkten Reichweite kleiner Kinder zu pflanzen, um ein Verschlucken von Pflanzenteilen zu verhindern.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jan
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.06 m
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze Licht und Wärme benötigt.
Der Boden sollte unbedingt durchlässig und eher nährstoffarm sein; herkömmliche Gartenerde mischt du am besten mit viel Sand oder feinem Kies.
Staunässe (zu viel Wasser im Boden) muss vermieden werden, da die Wurzeln sonst faulen.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich und würde die Pflanze eher schwächen.
Da sie Ausläufer bildet, kannst du sie leicht durch Teilung im Frühjahr vermehren.
Im Winter ist sie absolut frosthart und benötigt keinen zusätzlichen Schutz.
Gute Partnerin: Die Silberwurz (Dryas octopetala) – beide Arten kommen in der Natur gemeinsam in alpinen Rasengesellschaften vor und teilen die Vorliebe für karge Standorte.
Das Alpen-Katzenpfötchen gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die vor allem in den Gebirgsregionen Österreichs auf kalkarmen Böden und Felsfluren vorkommt. Typisch für die Art ist der niedrige Wuchs mit oberirdischen Ausläufern, die zur Teppichbildung führen. Eine morphologische Besonderheit ist die Zweihäusigkeit (Dioezie) – es gibt also rein männliche und rein weibliche Individuen, die sich optisch leicht unterscheiden lassen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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