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Anthoxanthum odoratum
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Du erkennst das Gewöhnliche Ruchgras sofort an seinem dichten, ährenartigen Blütenstand und dem intensiven Duft nach frisch gemähtem Heu, der beim Zerreiben der Blätter entweicht. Es ist eine unserer am frühesten blühenden Grasarten und prägt den Charakter naturnaher Heuwiesen entscheidend mit. Als heimische Wildpflanze ist es robust und perfekt an unser Klima angepasst, was es zu einem verlässlichen Strukturbildner im Garten macht. Durch den Gehalt an Cumarin (einem natürlichen Duftstoff) bringt es eine ganz besondere olfaktorische Note in deine Grünflächen. Da es in der Roten Liste als ungefährdet geführt wird, kannst du es bedenkenlos zur Bereicherung deiner Artenvielfalt einsetzen. Wenn du eine Prise Wildnis und den Duft traditioneller Landwirtschaft suchst, ist dieses Gras die richtige Wahl für dich.
Der Duft des Sommers: Hol dir das Aroma echter Heuwiesen in deinen Garten.
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Als heimische Wildpflanze spielt das Gewöhnliche Ruchgras eine wichtige Rolle im Gefüge unserer regionalen Natur. Es ist in der Roten Liste als ungefährdet (*) eingestuft und dient in naturnahen Gärten als wertvoller Baustein für die Biodiversität. Durch seine frühe Blütezeit bietet es bereits im Frühjahr Struktur und Deckung für bodennah lebende Tiere. Da es sich um eine Artengruppe handelt, fördert die Ansiedlung die genetische Vielfalt innerhalb deiner Wiesenflächen. Es fungiert als natürlicher Bestandteil artenreicher Magerwiesen, die wiederum Lebensraum für zahlreiche spezialisierte Lebewesen sind. Auch wenn spezifische Beziehungsdaten zu Insekten in der Datenbank fehlen, ist es als indigenes Gras ein essenzieller Teil der Nahrungskette.
Bitte beachte, dass das Gewöhnliche Ruchgras als nicht kindersicher eingestuft wird. Der enthaltene Duftstoff Cumarin kann in hohen Konzentrationen bei Verzehr problematisch sein und bei empfindlichen Personen Hautreizungen hervorrufen. Eine Verwechslung mit giftigen Gräsern ist in unseren Breiten bei dieser Wuchsform jedoch nahezu ausgeschlossen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,229 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Gewöhnliche Ruchgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Es ist in Mitteleuropa weit verbreitet und gilt als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (bereits vor 1492 eingewandert). Die Pflanze bevorzugt nährstoffarme Wiesen und lichte Wälder, wobei sie durch ihre horstartige (in dichten Büscheln wachsende) Wuchsform auffällt. Morphologisch zeichnet es sich durch kurze, behaarte Blattöhrchen und eine kompakte, gelblich-grüne Rispe aus, die wie eine Ähre wirkt.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.