Bild folgtKI-generierte IllustrationApteromantis aptera
Auch bekannt als: Fuentes Kurzflügel-Fangschrecke
Diese Fangschrecke (Mantodea) zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie zeitlebens flugunfähig (apter) bleibt. Du erkennst sie an ihrem schmalen Körperbau, der sie im dichten Pflanzenbewuchs hervorragend tarnt. Als Lauerjäger verharrt das Tier oft stundenlang bewegungslos, um auf Beute zu warten. Die Nahrung setzt sich allgemein aus verschiedenen kleinen Insekten und Gliedertieren (Arthropoden) zusammen, die mit den spezialisierten Fangbeinen gegriffen werden. In deinem Garten übernimmt dieser Mitbewohner eine wichtige Rolle bei der natürlichen Regulation von Insektenbeständen. Da keine speziellen Bindungen zu bestimmten Gewächsen vorliegen, nutzt das Tier unterschiedliche Strukturen als Jagdgrund. Du förderst diese Art am besten, indem du wilde Ecken mit ursprünglichem Bewuchs stehen lässt. Ein giftfreier Garten ist für das Überleben solcher spezialisierten Räuber die Grundvoraussetzung. Beobachtest du ein Exemplar, verhalte dich ruhig, um das Tier nicht bei der Jagd zu stören. Solche Funde sind in unseren Breiten eine große Seltenheit und ein Zeichen für ein besonderes Mikroklima (lokal begrenztes Klima). Der Schutz ungestörter Bodenbereiche hilft dabei, die Überlebenschancen der Art zu erhöhen.
Für den Menschen ist dieses Tier vollkommen harmlos und besitzt keinerlei Giftapparat oder schmerzhafte Stacheln. In vielen Regionen steht die Art aufgrund ihrer Seltenheit unter besonderem Schutz und sollte in ihrem natürlichen Lebensraum unbedingt ungestört bleiben.
Die Art wird taxonomisch (nach der biologischen Systematik) in die Familie der Amelidae innerhalb der Ordnung der Fangschrecken eingeordnet. Sie gehört zur Gattung Apteromantis, deren Vertreter für ihre Lebensweise in niedriger Vegetation bekannt sind. Da die Art flugunfähig ist, besiedelt sie neue Lebensräume nur sehr langsam über den Landweg. In Mitteleuropa gilt sie als Rarität, deren Vorkommen oft an besonders warme Standorte gebunden ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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