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Arabis auriculata
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Auch bekannt als: Arabis auriculata
An den herzförmig umfassenden Stängelblättern, die wie kleine Öhrchen aussehen, lässt sich die Öhrchen-Gänsekresse (Arabis auriculata) sofort erkennen. Diese zierliche Pflanze mit ihren kleinen weißen Blüten ist eine echte Rarität für deinen Garten, da sie in der Natur als stark gefährdet (Rote Liste Kategorie 2) gilt. Sie besiedelt als Spezialistin trockene und warme Standorte, an denen viele andere Gewächse kaum eine Chance haben. Mit ihrer Ansiedlung hilfst du aktiv dabei, eine bedrohte einheimische Art vor dem Verschwinden zu bewahren. Du machst alles richtig, wenn du diesem Überlebenskünstler einen Platz in deinem Steingarten oder auf einer Trockenmauer anbietest.
Seltener Überlebenskünstler: Schütze mit dieser Pflanze eine bedrohte Rote-Liste-Art.
Mit der Öhrchen-Gänsekresse holst du dir eine hochbedrohte Art der Roten Liste in den Garten und förderst so die regionale Biodiversität. Als Spezialistin für Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) besetzt sie ökologische Nischen, die in der modernen Landschaft immer seltener werden. Da sie indigen (einheimisch) ist, ist sie perfekt in das heimische Ökosystem integriert. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese Art rar sind, dienen Kreuzblütler generell als wichtige Anlaufstelle für spezialisierte Insekten auf Magerstandorten. Durch ihre Symbiose mit Bodenpilzen trägt sie zudem zur Stabilität des Boden-Mikrobioms bei. In einem naturnah gestalteten Garten schließt sie die Lücke auf kargen, sonnenexponierten Flächen.
Die Öhrchen-Gänsekresse ist nicht kindersicher und sollte nicht verzehrt werden. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Sie ist am besten an einem Standort aufgehoben, der dem Naturschutz und der Beobachtung dient, anstatt in einem Spielbereich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Öhrchen-Gänsekresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie als indigen (einheimisch) oder als Archäophyt (eine vor 1492 eingewanderte Art) bekannt. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), auf denen sie vorwiegend auf kalkhaltigen Untergründen wächst. Die Pflanze wächst aufrecht und bildet charakteristische Schotenfrüchte aus, die typisch für ihre Gattung sind.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.