Bild folgtKI-generierte IllustrationAraneus sturmi (Hahn, 1831)
Die Nadelwald-Schulterkreuzspinne (Araneus sturmi) ist eine eher kleine Radnetzspinne, deren Hinterleib oft eine bräunliche Färbung aufweist und die durch ihre charakteristischen 'Schultern' am Vorderand des Hinterleibs erkennbar ist. Diese Spinne verfolgt eine ortsgebundene Jagdstrategie, bei der sie ein klassisches Radnetz (kreisförmiges Fangnetz aus Spinnenseide) in der Krautschicht oder zwischen Zweigen aufspannt. Ihr bevorzugtes Habitat umfasst Nadelgehölze und strukturreiche Gärten, wo sie geschickt im dichten Geäst lauert. In Deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle als Nützling, indem sie fliegende Insekten wie Mücken und Blattläuse reguliert und so zum natürlichen Gleichgewicht beiträgt. Du kannst dieses nützliche Tier unterstützen, indem Du Gehölzstrukturen und dichte Hecken im Garten belassest und ihre kunstvollen Netze nicht entfernst. Da sie heimisch ist, ist sie perfekt an unsere klimatischen Bedingungen angepasst. Im Februar befindet sie sich meist noch in ihrer Ruhephase, versteckt in geschützten Nischen oder als Jungspinne in der Vegetation. Ein naturbelassener Garten mit vielen verschiedenen Versteckmöglichkeiten bietet ihr den besten Lebensraum. Wenn Du ihre Netze im Sommer unangetastet lässt, bedankt sie sich mit einer effektiven Insektenkontrolle.
Diese Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Aufgrund ihrer geringen Größe können ihre Beißwerkzeuge die menschliche Haut nicht durchdringen. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit gefährlichen Arten in unserer Region.
Die Nadelwald-Schulterkreuzspinne gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie als heimische Art gilt. Mit einer Körperlänge von etwa 4 bis 6 Millimetern ist sie ein eher kleinerer Vertreter ihrer Gattung. Sie lebt bevorzugt in Nadel- und Mischwäldern sowie in entsprechend gestalteten Gärten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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