
Arenaria serpyllifolia
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Quendel-Sandkraut, sabline à feuilles de serpolet
4
Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
An ihren winzigen, weißen Blüten mit den fünf ungeteilten Blütenblättern und den eiförmigen, spitz zulaufenden Blättern lässt sich das Quendel-Sandkraut (Arenaria serpyllifolia) sofort erkennen. Du machst in deinem Garten alles richtig, wenn du diesem zierlichen Überlebenskünstler eine Nische in Pflasterfugen oder auf Trockenmauern zugestehst. Als Archaeophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 bei uns heimisch wurde) ist sie perfekt an unser Klima angepasst. Da sie auch auf extrem kargen Standorten gedeiht, schließt sie ökologische Lücken, die andere Pflanzen meiden. Wenn du ein Herz für die kleinen Bewohner deines Gartens hast, lass dieses Sandkraut einfach gewähren.
Zierliche Pionierpflanze: Blüht von Mai bis September auf kargsten Böden.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten erstreckt sich die Blütezeit von Mai bis September, was die Pflanze zu einer verlässlichen Futterquelle über den gesamten Sommer macht. Da sie auf Standorten wächst, die für viele Prachtstauden zu trocken sind, bietet sie Nahrung in ökologischen Nischen. Konkrete Daten zu spezialisierten Insekten liegen in der Datenbank nicht vor, doch ihre Präsenz fördert die allgemeine Biodiversität (Artenvielfalt) in Steingärten. Im Winter bieten die verblühten Triebe und die darin reifenden Samen eine wichtige Nahrungsgrundlage für kleine Vögel, die in der kargen Landschaft suchen.
Die Datenbank stuft das Quendel-Sandkraut als nicht kindersicher ein. Auch wenn die Pflanze nicht als klassische Giftpflanze bekannt ist, solltest du darauf achten, dass Kleinkinder keine Pflanzenteile verzehren. Eine Verwechslungsgefahr mit gefährlichen Giftpflanzen besteht aufgrund des charakteristischen Wuchses und der Nelkenblüten praktisch nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Mai – Sep
Bioregion
Continental
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,102 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Quendel-Sandkraut gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Es besiedelt als Pionierpflanze bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sandige Äcker und Schuttplätze. Die ein- bis zweijährige Pflanze wächst niederliegend oder aufrecht und erreicht eine bescheidene Höhe von 5 bis 25 Zentimetern. Typisch sind die gegenständigen (sich am Stängel gegenüberstehenden) Blätter, die im Licht fast wie kleine Schuppen wirken.
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•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_432197764
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.