Bild folgtKI-generierte IllustrationArnica chamissonis
Auch bekannt als: Arnica chamissonis
Du erkennst die Wiesen-Arnika (Arnica chamissonis) an ihren leuchtend gelben Blütenkörben und den lanzettlichen, behaarten Blättern, die meist gegenüberstehend am Stängel angeordnet sind. Sie bietet verschiedenen Insektengruppen eine verlässliche Anlaufstelle für Nektar und Pollen, während sie gleichzeitig durch ihre Ausläufer für wichtige Bodenstruktur sorgt. Wenn du einen eher feuchten Platz in deinem Garten hast, ist diese robuste Staude genau die richtige Wahl für dich.
Die robuste Arnika-Alternative für feuchte Gartenstellen und leuchtend gelbe Akzente.
Da keine spezifischen Beziehungsdaten in der Datenbank vorliegen, erfüllt die Wiesen-Arnika wichtige allgemeine Funktionen innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihre flachen, gelben Blütenstände sind für verschiedene Bestäubergruppen wie Schwebfliegen und Wildbienen leicht zugänglich. Nach der Blütezeit reifen Samen heran, die im Winter als natürliche Nahrungsquelle für Vögel im Garten verbleiben sollten. Durch ihre Ausläufer bildet die Pflanze dichte Teppiche, die den Boden beschatten und so einen geschützten Lebensraum für nützliche Gliederfüßer (Insekten und Spinnentiere) schaffen. Damit förderst du aktiv die strukturelle Vielfalt und die Bodenfauna auf deinen Freiflächen.
Die Wiesen-Arnika ist laut Datenbank nicht kindersicher. Sie enthält Inhaltsstoffe, die bei Kontakt Hautreizungen (Kontaktallergien) hervorrufen können und ist bei Verzehr giftig. Achte daher darauf, sie an Stellen zu pflanzen, die für kleine Kinder oder Haustiere schwer zugänglich sind, und trage bei Pflegearbeiten vorsichtshalber Handschuhe.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.76 m
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte frisch bis feucht sein (Ellenberg-Feuchtewert 6-7) und nicht zu Kalküberschuss neigen.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Achte darauf, dass die Pflanze genügend Platz zur Ausbreitung hat, da sie über unterirdische Ausläufer (Rhizome) wandert.
Eine Vermehrung ist durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr unkompliziert möglich.
Halte die Erde gleichmäßig feucht, besonders in trockenen Sommermonaten, da die Art keine längere Trockenheit verträgt.
Da sie laut Datenbank nicht kindersicher ist, solltest du sie bevorzugt im hinteren Bereich deiner Beete platzieren.
Im Spätherbst kannst du die vertrockneten Stängel als Frostschutz für die Wurzeln stehen lassen.
Ein Rückschnitt der Reste erfolgt erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb.
Gute Partnerin: Die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) – beide teilen ähnliche Ansprüche an feuchte Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend.
Die Wiesen-Arnika (Arnica chamissonis) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Österreich heimisch. Im Gegensatz zu vielen ihrer Verwandten wächst sie bevorzugt an etwas feuchteren Standorten und bildet durch unterirdische Ausläufer (Rhizome) mit der Zeit dichte Bestände. Markant sind die drüsigen Haare an den Stängeln, die man beim vorsichtigen Berühren deutlich spüren kann. Als mehrjährige, krautige Pflanze erreicht sie eine Wuchshöhe von etwa 30 bis 60 Zentimetern und gliedert sich perfekt in wechselfeuchte Wiesenbiotope ein.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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