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Artemisia gilvescens
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Auch bekannt als: Artemisia gilvescens
Auffällig sind bei (Artemisia gilvescens) vor allem der straff aufrechte Wuchs und die fein zerteilten, aromatisch duftenden Blätter. Die Pflanze dient als robuster Strukturgeber, der auch in trockenen Sommern eine gute Figur macht. Da sie erst spät im Jahr blüht, verlängert sie die Vegetationsperiode in deinem Naturgarten optisch und ökologisch. Du kannst mit ihr wunderbar naturnahe Akzente setzen und gleichzeitig die gebietsfremd Flora unterstützen.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Da (Artemisia gilvescens) in Österreich beheimatet ist, fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein. Ihre späte Blütezeit bietet eine wichtige Struktur in einer Phase, in der viele Frühsommerblüher bereits verblüht sind. Die stehengelassenen Samenstände sind im Winter eine wertvolle Futterquelle für Vögel, die in den hohlen Stängeln zudem oft Überwinterungsplätze finden. Als Teil der heimischen Flora trägt sie zur Stabilität des regionalen Nahrungsnetzes bei. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, fördert die Pflanze als Strukturgeber die Diversität in naturnahen Gärten.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Arten ihrer Gattung enthält sie Stoffe, die bei empfindlichen Personen Hautreizungen oder bei Verzehr Unwohlsein auslösen können. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten, dennoch solltest du sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern pflanzen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Okt – Okt
(Artemisia gilvescens) ist ein Vertreter der Korbblütler (Asteraceae - Pflanzen, deren Blütenstand wie eine große Einzelblüte wirkt). In der Region ist die Art primär in Österreich verbreitet, wo sie vor allem auf Ruderalflächen (vom Menschen geprägte Rohböden wie Wegränder oder Schuttplätze) zu finden ist. Die ausdauernde, krautige Pflanze zeichnet sich durch wechselständige, fiederspaltige (tief eingeschnittene) Blätter aus. Wie für viele Vertreter dieser Gattung typisch, enthalten die Pflanzenteile ätherische Öle, die für den charakteristischen, würzigen Geruch verantwortlich sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.