Bild folgtKI-generierte IllustrationArtemisia gilvescens
Auch bekannt als: Artemisia gilvescens
Auffällig sind bei (Artemisia gilvescens) vor allem der straff aufrechte Wuchs und die fein zerteilten, aromatisch duftenden Blätter. Die Pflanze dient als robuster Strukturgeber, der auch in trockenen Sommern eine gute Figur macht. Da sie erst spät im Jahr blüht, verlängert sie die Vegetationsperiode in deinem Naturgarten optisch und ökologisch. Du kannst mit ihr wunderbar naturnahe Akzente setzen und gleichzeitig die heimische Flora unterstützen.
Heimische Charakterpflanze aus Österreich mit würzigem Duft für sonnige Plätze.
Da (Artemisia gilvescens) in Österreich beheimatet ist, fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein. Ihre späte Blütezeit bietet eine wichtige Struktur in einer Phase, in der viele Frühsommerblüher bereits verblüht sind. Die stehengelassenen Samenstände sind im Winter eine wertvolle Futterquelle für Vögel, die in den hohlen Stängeln zudem oft Überwinterungsplätze finden. Als Teil der heimischen Flora trägt sie zur Stabilität des regionalen Nahrungsnetzes bei. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, fördert die Pflanze als Strukturgeber die Diversität in naturnahen Gärten.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Arten ihrer Gattung enthält sie Stoffe, die bei empfindlichen Personen Hautreizungen oder bei Verzehr Unwohlsein auslösen können. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten, dennoch solltest du sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern pflanzen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Okt – Okt
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze viel Licht für eine gute Entwicklung benötigt.
Boden: Der Untergrund sollte gut durchlässig und eher mager sein; Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) muss unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen idealerweise von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange kein Bodenfrost herrscht.
Pflege: Ein Rückschnitt der vertrockneten Stängel im zeitigen Frühjahr fördert einen buschigen Neuaustrieb.
Gießen: Nur bei extremer Trockenheit ist zusätzliches Wässern nötig, da die Art gut an trockene Phasen angepasst ist.
Vermehrung: Die Pflanze lässt sich im Frühjahr gut durch Teilung des Wurzelstocks vermehren.
Kombinationsempfehlung: Eine hervorragende Partnerin ist die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide Arten kommen aus der gleichen Region und teilen die Vorliebe für sonnige, eher trockene Standorte.
(Artemisia gilvescens) ist ein Vertreter der Korbblütler (Asteraceae - Pflanzen, deren Blütenstand wie eine große Einzelblüte wirkt). In der Region ist die Art primär in Österreich verbreitet, wo sie vor allem auf Ruderalflächen (vom Menschen geprägte Rohböden wie Wegränder oder Schuttplätze) zu finden ist. Die ausdauernde, krautige Pflanze zeichnet sich durch wechselständige, fiederspaltige (tief eingeschnittene) Blätter aus. Wie für viele Vertreter dieser Gattung typisch, enthalten die Pflanzenteile ätherische Öle, die für den charakteristischen, würzigen Geruch verantwortlich sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →