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Asplenium trichomanes x septentrionale
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Auffaellig sind die schmalen, meist wintergruenen Wedel (Blattorgane der Farne), die in ihrer Form genau zwischen den beiden Elternarten vermitteln. Du erkennst diesen seltenen Farn an seiner Vorliebe fuer Gesteinsritzen, wo er als natuerliche Kreuzung die Artenvielfalt bereichert. Auch wenn er keine Blueten besitzt, bietet er in Trockenmauern wertvollen Lebensraum fuer Kleinstlebewesen. In Deinem Garten ist er der ideale Bewohner fuer schattige Steingartenpartien. Probiere es aus, wenn Du einen Standort hast, an dem sonst kaum etwas gedeiht.
Die seltene Kreuzung fuer Deine Gartenmauer: Robust, wintergruen und eigenwillig.
Als Farn produziert diese Art weder Nektar noch Pollen, weshalb sie fuer klassische Bestaeuber wie Wildbienen keine direkte Nahrungsquelle darstellt. Dennoch ist sie oekologisch wertvoll, da sie spezialisierte Kleinstlebensraeume in Steinfugen besiedelt, die fuer viele andere Pflanzen unbewohnbar sind. In diesen Nischen finden Kleinstlebewesen wie Asseln und Spinnen Schutz. Die Vermehrung erfolgt ueber Sporen (winzige Fortpflanzungszellen), die an der Unterseite der Wedel in Sori (Sporenkapselgruppen) reifen.
Die Pflanze ist nicht kindersicher und sollte nicht verzehrt werden. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen Streifenfarnen, die jedoch ebenfalls nicht fuer den Verzehr geeignet sind. Achte darauf, dass Kleinkinder die Wedel nicht in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,17 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieser Farn gehoert zur Familie der Streifenfarngewaechse (Aspleniaceae) und ist eine natuerliche Kreuzung aus dem Braunstieligen Streifenfarn (Asplenium trichomanes) und dem Nordischen Streifenfarn (Asplenium septentrionale). In Oesterreich ist er heimisch und besiedelt dort vor allem silikatreiche (kieselsaeurehaltige) Gesteinsspalten. Die morphologische Besonderheit liegt in den Wedeln, die weder rein fiedrig noch rein gabelig sind. Als Hybrid (Kreuzung) tritt er oft dort auf, wo beide Elternarten gemeinsam vorkommen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.