Bild folgtKI-generierte IllustrationAtelerix albiventris (Wagner, 1841)
Der Weißbauchigel fällt durch seine namensgebende helle Unterseite, die kurzen Beine und das dichte Stachelkleid auf dem Rücken auf. Dieses kleine Säugetier wird in unseren Regionen als Neozoon (gebietsfremde Art) eingestuft, da sein natürlicher Lebensraum eigentlich in Afrika liegt. In deinem Garten nutzt er dichte Gebüsche oder Hohlräume unter Gartenhäusern als Rückzugsort. Da er nachtaktiv (während der Nachtstunden tätig) ist, bekommst du ihn tagsüber kaum zu Gesicht. Er gehört zur Gruppe der Insektenfresser und sucht am Boden nach verschiedenen Wirbellosen (Tiere ohne Innenskelett wie Käfer). Im Gegensatz zu unseren heimischen Verwandten hält er keinen klassischen Winterschlaf (Dauerschlaf zur Energieeinsparung), was ihn bei hiesigem Frost im Februar in Lebensgefahr bringt. Du kannst dem Tier helfen, indem du Laub liegen lässt oder spezielle Igelhäuser als trockenen Unterschlupf anbietest. Achte darauf, dass dein Garten durchlässige Zäune hat, damit er wandern kann. Ein naturnaher Garten ohne Pestizide stellt sicher, dass er genügend Nahrung findet.
Als gebietsfremde Art ist er nicht durch das heimische Naturschutzrecht für Wildtiere geschützt, sollte aber dennoch pfleglich behandelt werden. Er kann bei Stress zubeißen, verfügt jedoch über keinerlei Giftdrüsen. Bei Funden im Winter ist eine Kontaktaufnahme mit einer Fachstation ratsam.
Atelerix albiventris ist ein Vertreter der Igel (Erinaceidae) aus der Gattung der Afrikanischen Igel. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt er als Neozoon (gebietsfremde Art), das oft aus privater Haltung stammt oder entlaufen ist. Die Tiere werden etwa 15 bis 25 Zentimeter groß und wiegen meist zwischen 250 und 600 Gramm. Ihre Lebensweise ist streng terrestrisch (bodenbewohnend) und auf nächtliche Aktivität ausgelegt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →