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Athamanta cretensis
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Auch bekannt als: Alpen-Augenwurz, Augenwurz
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Zottige Augenwurz (Athamanta cretensis) durch ihre fein gefiederten, graugrün behaarten Blätter und die strahlend weißen Blütendolden auf. Diese ausdauernde Pflanze ist ein spezialisierter Bewohner magerer Standorte und bringt alpine Natürlichkeit in deinen Garten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie eine unverzichtbare Futterquelle für die Honigbiene (Apis mellifera) und dient dem prächtigen Schwalbenschwanz (Papilio machaon) als wichtige Kinderstube. Wenn du steinige, sonnige Ecken ökologisch aufwerten willst, machst du mit dieser Art alles richtig.
Alpine Eleganz für Trockenkünstler: Die Kinderstube für den Schwalbenschwanz.
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Als Doldenblütler bietet die Zottige Augenwurz eine leicht zugängliche Nektarquelle für verschiedene Fluginsekten. Besonders die Honigbiene (Apis mellifera) nutzt das reiche Angebot während der langen Blütezeit von Mai bis September. Eine herausragende ökologische Bedeutung hat die Pflanze für den Schwalbenschwanz (Papilio machaon), dessen Raupen auf die Blätter als Nahrung angewiesen sind. In den Wintermonaten dienen die stehengelassenen Samenstände als natürliche Futterquelle für heimische Vögel. Zudem bieten die hohlen Stängel wertvolle Überwinterungsplätze für kleine Nützlinge im Garten.
Die Zottige Augenwurz ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Wie bei einigen Doldenblütlern üblich, können die enthaltenen Säfte bei Hautkontakt und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung Reizungen verursachen. Platziere sie daher am besten im hinteren Bereich von Beeten und trage bei Rückschnittarbeiten Handschuhe.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,197 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Zottige Augenwurz (Athamanta cretensis) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst die Gebirge in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo sie bevorzugt Kalk-Magerrasen (nährstoffarme, kalkreiche Wiesen) und Felsfluren besiedelt. Charakteristisch sind die dicht behaarten Stängel und Blätter, was sie von vielen glatten Verwandten unterscheidet. Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet eine kräftige Pfahlwurzel aus, mit der sie tief liegende Wasserreserven in trockenen Böden erschließt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.