Bild folgtKI-generierte IllustrationBarbus tyberinus
Die Tiberbarbe (Barbus tyberinus) ist ein Vertreter der Karpfenartigen (Cyprinidae) mit einer für die Gattung typischen, stromlinienförmigen Körpergestalt, der bevorzugt in Fließgewässern (strömenden Gewässern) lebt. Da in den vorliegenden Daten keine Details zu Größe und Färbung enthalten sind, lässt sich allgemein festhalten, dass Barben spezialisierte Bewohner von sauerstoffreichen Bach- und Flussabschnitten sind. Du wirst diesen Fisch in Deinem Garten vermutlich nur beobachten können, wenn ein naturnahes Fließgewässer Dein Grundstück passiert. Die Tiere sind für ihre Wanderungen zu kiesigen Laichplätzen (Stellen zur Eiablage) bekannt, was eine hohe Durchgängigkeit der Gewässer erfordert. In Deinem Verantwortungsbereich kannst Du zum Schutz beitragen, indem Du Uferbereiche natürlich belässt und keine Fremdstoffe einleitet. Die Wasserqualität spielt eine entscheidende Rolle für das Überleben dieser Art und ihrer Nahrungsgrundlage. Da sie sich von am Boden lebenden Kleintieren ernähren, ist ein giftfreies Umfeld ohne chemische Belastung wichtig. Ein stehender Gartenteich entspricht in der Regel nicht den natürlichen Ansprüchen dieser flussliebenden Tiere. Durch den Erhalt von natürlichen Strukturen wie Steinen und Kies hilfst Du, ihren Lebensraum zu sichern.
Die Tiberbarbe ist als Wildtier geschützt und darf weder entnommen noch ohne behördliche Genehmigung umgesiedelt werden. Sie ist für den Menschen völlig ungiftig und stellt keine Gefahr für Haustiere dar. In der Region gilt für viele verwandte Arten die FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie), die eine Störung der Lebensräume untersagt.
Die Tiberbarbe (Barbus tyberinus) wird taxonomisch (systematisch) in die Familie der Karpfenartigen (Cyprinidae) innerhalb der Gattung Barbus eingeordnet. Ihre Lebensweise ist benthisch (am Gewässergrund orientiert), wobei sie bevorzugt in fließenden Gewässerabschnitten der Region vorkommt. Die Art ist auf eine hohe Sauerstoffsättigung im Wasser angewiesen und ernährt sich dort von wirbellosen Bodenorganismen. Da für dieses Taxon (die wissenschaftliche Einheit) keine exakten Maßangaben in der Datenbasis vorliegen, ist sie morphologisch (körperlich) den typischen Barbenvertretern zuzuordnen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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