Bild folgtKI-generierte IllustrationBerberis darwinii
Auch bekannt als: Darwins Berberitze
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
6
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist Darwins Berberitze (Berberis darwinii) durch ihre leuchtend orangefarbenen Blütentrauben und die dornigen, glänzend dunkelgrünen Blätter, die stark an eine Stechpalme erinnern. In deinem Naturgarten fungiert dieser stattliche Strauch vor allem als wertvolles Vogelschutzgehölz, da er mit einer beachtlichen Höhe von 6,21 m dichte Rückzugsorte schafft. Die Ausbreitung der Pflanze erfolgt über Tiere, welche die Früchte fressen und so die 11,74 mg schweren Samen im Garten verteilen. Wenn du eine robuste, immergrüne Strukturpflanze suchst, die im Mai Farbe bekennt, machst du mit ihr alles richtig.
Immergrüner Vogelschutz: Mit 6,21 Metern Höhe ein Gigant im Mai-Garten.
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Die ökologische Bedeutung zeigt sich besonders im Mai, wenn die Pflanze blüht und Insekten anzieht. Nach aktuellen Daten liegt das Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) bei 11,74 mg, was auf eine Tierverbreitung hindeutet. Vögel nutzen die Beeren als Nahrungsquelle und tragen so zur Kurzdistanz-Ausbreitung der Samen bei. Durch die dichte Verholzung und die dornigen Blätter bietet der Strauch ganzjährig sichere Nistplätze und Schutz vor Beutegreifern wie Katzen oder Sperbern. Da es sich um ein immergrünes Gewächs handelt, bleibt dieser Schutzwert auch im Winter vollständig erhalten.
Darwins Berberitze ist als nicht kindersicher eingestuft. Die Pflanze verfügt über scharfe Blattdornen, die bei Kontakt zu schmerzhaften Stichen führen können. Bei Unfällen oder Verdacht auf Vergiftung wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
6.214 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) pflanzen.
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz für eine optimale Blütenbildung.
Boden: Achte auf durchlässige Erde, um Staunässe (Wasseransammlung im Wurzelbereich) zu verhindern.
Wuchsraum: Plane ausreichend Platz ein, da der Strauch eine Höhe von 6,21 m erreicht.
Schnitt: Ein vorsichtiger Rückschnitt nach der Blüte im Juni fördert die Verzweigung und hält den Strauch kompakt.
Schutz: Trage bei der Pflege wegen der spitzen Blattdornen immer feste Handschuhe.
Gute Partnerin: Die heimische Berberitze (Berberis vulgaris) — sie teilt ähnliche Standortansprüche und stärkt als heimischer Partner die ökologische Vielfalt.
Die Art gehört zur Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae) innerhalb der Ordnung der Hahnenfußartigen. Ursprünglich in Südamerika beheimatet, findet sie in unseren Gärten als verholzter, breitblättriger Strauch Verwendung. Botanisch auffällig ist die Blattfläche von 225,0 mm², wobei die Blätter ledrig und dornig bewehrt sind. Mit einer präzisen Wuchshöhe von 6,21 m entwickelt sie sich zu einem dominanten Element in der Gartenarchitektur.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →