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Biscutella laevigata subsp. laevigata
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Auch bekannt als: Biscutella laevigata subsp. laevigata
Auffaellig sind beim Glatten Brillenschötchen (Biscutella laevigata subsp. laevigata) vor allem seine flachen, zweigeteilten Früchte, die wie eine winzige Brille geformt sind. Als einheimische Art ist sie perfekt an die Bedingungen in Deutschland und der Schweiz angepasst und gilt als ökologisch stabilisierend. Sie geht eine Arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen zur Nährstoffaufnahme) ein, was die Bodengesundheit in deinem Garten fördert. Wenn du einen sonnigen Kalkstandort hast, bietet diese Pflanze eine wunderbare Möglichkeit, die regionale Flora zu unterstützen. Probiere es einfach mal in einer Trockenmauer aus.
Einzigartige Brillen-Früchte: Die robuste Spezialistin für sonnige Kalkgärten.
Als einheimische (indigene) Art ist das Glatte Brillenschötchen ein wertvoller Baustein für das ökologische Gleichgewicht. Besonders hervorzuheben ist die Symbiose mit Bodenpilzen, die Arbuskuläre Mykorrhiza genannt wird. Diese Verbindung verbessert nicht nur die Nährstoffversorgung der Pflanze selbst, sondern fördert ein gesundes Bodenmilieu für umliegende Gewächse. Da die Pflanze in unseren Breiten als nicht gefährdet eingestuft ist, dient sie als robuste Basis für naturnahe Gartenbereiche auf Extremstandorten wie Schotterbeeten oder Kalkfelsen.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Mitglieder der Familie der Kreuzblütengewächse enthält sie Inhaltsstoffe wie Senföle, die bei empfindlichen Personen oder bei Verzehr Reizungen verursachen können. Ein Platz außerhalb der direkten Reichweite von spielenden Kleinkindern ist daher ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,22 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Glatte Brillenschötchen gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist in Deutschland und der Schweiz heimisch. Es besiedelt bevorzugt sonnige Standorte auf Kalkböden, oft in felsigen Regionen oder auf Magerrasen. Die Pflanze wächst aus einer grundständigen Blattrosette heraus und bildet vierzählige, leuchtend gelbe Blüten. Ein besonderes Merkmal ist ihr Status als Indigen (einheimisch), was sie zu einem wertvollen Bestandteil der regionalen Ökosysteme macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.