Bild folgtKI-generierte IllustrationBombina pachypus
Auch bekannt als: Italienische Gelbbauchunke
Die Apennin-Gelbbauchunke (Bombina pachypus) ist eine spezialisierte Amphibie, die vorwiegend in flachen, sonnigen Stillgewässern (stehende Gewässer) anzutreffen ist. In Deinem Garten sucht sie bevorzugt kleine, vegetationsarme Wasserstellen auf, die sich im Sonnenlicht schnell erwärmen. Da sie als Pionierart gilt, besiedelt sie oft neu geschaffene Biotope (Lebensräume), was ihre Bedeutung für die biologische Vielfalt unterstreicht. Das Laichverhalten findet meist in flachen Zonen statt, wobei die Eier in kleinen Klumpen an untergetauchten Strukturen abgelegt werden. Als streng geschützte FFH-Art (Art der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) ist ihr Erhalt von hoher ökologischer Bedeutung. Du kannst dieses Tier unterstützen, indem Du Deinen Gartenteich fischfrei hältst und flache Uferbereiche gestaltest. Ein Amphibienunterschlupf aus geschichteten Steinen oder Totholz bietet notwendige Ruheplätze während der Landphase. Achte darauf, dass keine Barrieren die Wanderung zu den Winterquartieren behindern. Eine naturnahe Gartenpflege ohne chemische Mittel sichert die notwendige Wasserqualität für diese empfindlichen Tiere. Beobachtungen am Teichrand sollten stets vorsichtig erfolgen, um die scheuen Tiere nicht zu vertreiben.
Diese Art ist nach Naturschutzrecht streng geschützt und darf weder gefangen noch eigenmächtig umgesiedelt werden. Da Unken bei Stress ein Sekret abgeben, das die Schleimhäute reizen kann, solltest Du nach Arbeiten am Gartenteich grundsätzlich die Hände reinigen.
Die Apennin-Gelbbauchunke (Bombina pachypus) gehört zur Familie der Unken (Bombinatoridae) und ist ein typischer Vertreter der Gattung Bombina. Ihre Lebensweise ist stark aquatisch (wassergebunden), wobei sie besonders auf kleine, temporäre Gewässer spezialisiert ist. In der Zoologie wird sie als eigenständige Art innerhalb der Froschlurche geführt. Diese Amphibien erreichen eine eher geringe Körpergröße und weisen eine hohe Standorttreue zu geeigneten Laichplätzen auf.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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