Bild folgtKI-generierte IllustrationBrachionycha nubeculosa
Auch bekannt als: Frühlings-Rauhaareule, Frühlings-Rauhhaareule
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An ihrer beachtlichen Körpergröße lässt sich die Frühlings-Rauheneule (Brachionycha nubeculosa) sofort erkennen. Du triffst diesen stattlichen Nachtfalter vor allem in kühlen Nächten an, da er als kälteliebende Art (psychrophil) hervorragend an niedrige Temperaturen angepasst ist. In Deinem Garten ist er ein nützlicher Bewohner, dessen Raupen an heimischen Birken (Betula) fressen. Die Art lebt polyphag (von vielen verschiedenen Pflanzenarten fressend) und zeigt sich somit recht anpassungsfähig. Pro Jahr entwickelt sich eine Generation, die von April bis September aktiv ist. Die Weibchen legen ihre Eier an die Zweige der Futterbäume ab, wo die Raupen nach dem Schlüpfen Nahrung finden. Nach der Larvenzeit wandert das Tier in den Boden, um sich dort zu verpuppen. Den Winter überdauert die Frühlings-Rauheneule als Puppe (Pupa) gut geschützt im Erdreich. Um diesen Falter zu fördern, solltest Du heimische Birken in Deinem Garten pflanzen oder erhalten. Zudem hilft es der Art, wenn Du auf tiefgründiges Umgraben unter den Bäumen verzichtest, um die im Boden ruhenden Puppen nicht zu stören.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Frühlings-Rauheneule besitzt keine Stacheln oder Sekrete, die für Menschen oder Haustiere unangenehm sein könnten. Da sie als Puppe im Boden überwintert, ist lediglich beim herbstlichen Umgraben Vorsicht geboten.
Die Frühlings-Rauheneule (Brachionycha nubeculosa) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und ist eine heimische Art in der Schweiz und Belgien. Mit einer Körpermasse von rund 0,08 Gramm gehört sie zu den größeren Nachtfaltern ihrer Region. Sie ist ökologisch auf kühle Temperaturnischen spezialisiert und besiedelt bevorzugt Gegenden mit altem Baumbestand. Die Larven ernähren sich von verschiedenen Laubgehölzen, wobei eine enge Bindung an Birken (Betula) besteht.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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