Bild folgtKI-generierte IllustrationBranta sandvicensis (Vigors, 1834)
Auch bekannt als: Hawaiigans
Die Hawaii-Gans (Branta sandvicensis) ist an ihrem graubraunen Gefieder, dem schwarzen Gesicht und den auffaellig tief gefurchten Halsfedern gut zu erkennen. Diese Gaenseart lebt als reiner Pflanzenfresser (Herbivore) und sucht ihre Nahrung bevorzugt auf offenen Gruenflaechen. Den Nestbau vollzieht der Vogel am liebsten direkt auf dem Erdboden (Bodenbrueter), oft gut versteckt in dichter Vegetation. In unseren Breiten tritt sie vorwiegend als Standvogel (Vogel, der ganzjaehrig im Gebiet bleibt) auf und zieht nicht in ferne Winterquartiere. Ihr Ruf erinnert an ein sanftes, tiefes Gackern, das sehr markant ist. Du kannst dieses Tier unterstuetzen, indem Du naturnahe Bereiche in Deinem Garten erhaeltst und waehrend der Brutzeit fuer Ruhe sorgst. Eine flache Wasserstelle bietet den Voegeln die Moeglichkeit zur Gefiederreinigung. Da sie am Boden brueten, solltest Du darauf achten, dass Haustiere die Tiere nicht aufscheuchen. Der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel (Mittel gegen Schaedlinge oder Beikraeuter) schont ihre Nahrungsgrundlage. Ein naturnah gestalteter Garten mit ausreichend Freiflaechen bietet ihnen einen sicheren Lebensraum.
Diese Art ist gesetzlich geschuetzt und darf waehrend der Fortpflanzungszeit nicht gestoert werden. Da sie ihre Nester am Boden anlegen, reagieren sie besonders empfindlich auf freilaufende Hunde. Eine Verwechslung mit anderen Wildgaensen ist aufgrund der charakteristischen Halszeichnung nahezu ausgeschlossen.
Die Hawaii-Gans (Branta sandvicensis) gehoert zur Ordnung der Gaensevoegel (Anseriformes) innerhalb der Familie der Entenvoegel (Anatidae). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst laut Datenlage Deutschland, Oesterreich, Belgien und die Schweiz, wo sie als heimische Art gilt. Im Vergleich zu anderen Gaensen hat sie deutlich reduzierte Schwimmhaeute, was eine Anpassung an das Leben an Land darstellt. Sie laesst sich von der Kanadagans (Branta canadensis) durch das Fehlen des weissen Kehlfleckens unterscheiden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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