Bild folgtKI-generierte IllustrationBrigittea civica (Lucas, 1850)
An ihren kleinen, gräulichen und oft staubig wirkenden Kräuselnetzen an Hauswänden oder Gartenmauern kannst du die Echte Mauerspinne (Brigittea civica) gut erkennen. Diese Spinne verfolgt eine spezialisierte Jagdstrategie, indem sie Gespinste aus extrem feinen Fangfäden webt, die Insekten ganz ohne Klebstoff festhalten. Ihr bevorzugtes Habitat (Lebensraum) sind vertikale Steinflächen und Mauerritzen im Garten oder an Gebäuden. In deinem Garten übernimmt sie die Rolle eines nützlichen Insektenfängers, der vor allem kleine Fliegen und Mücken reguliert. Da sie standorttreu ist und keine Schäden an der Bausubstanz verursacht, kannst du sie als friedlichen Mitbewohner betrachten. Du hilfst diesem Tier, wenn du die kleinen Netze an Außenwänden einfach belässt und nicht wegfegst. Die Spinne ist ortsgebunden und wird deine Innenräume in der Regel nicht aufsuchen. Da keine Pflanzen auf ihrem Speiseplan stehen, bleiben deine Gewächse unberührt. Die Duldung solcher Arten unterstützt die natürliche Vielfalt in deiner direkten Umgebung.
Die Echte Mauerspinne ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich äußerst friedfertig. Da ihre Kieferwerkzeuge die menschliche Haut nicht durchdringen können, besteht keinerlei Verletzungsgefahr für dich.
Die Echte Mauerspinne (Brigittea civica) gehört zur Familie der Kräuselspinnen (Dictynidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wo die Art als heimisch gilt. Sie lebt bevorzugt synanthrop (an den menschlichen Siedlungsraum angepasst) und besiedelt dort vor allem trockene Stein- und Wandflächen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →