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Bromus madritensis
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Auch bekannt als: Bromus madritensis
An ihren kompakten, oft rötlich schimmernden Ährchen (Blütenstände der Gräser) lässt sich die Mittelmeer-Trespe (*Bromus madritensis*) sofort erkennen. Dieses zierliche Süßgras ist ein Spezialist für sonnenverwöhnte, trockene Standorte und bringt eine natürliche Leichtigkeit in deine Gartenbeete. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,18 m eignet sie sich hervorragend für den vorderen Bereich von Rabatten oder für Steingärten. Die Pflanze nutzt den Wind, um ihre leichten Samen weit zu verbreiten und so neue Lücken im Garten zu schließen. Wenn du ein unkompliziertes Gras für heiße Ecken suchst, ist diese Art eine wunderbare Wahl für dich.
Zierliches Kraftpaket: Die Mittelmeer-Trespe trotzt der Hitze auf nur 18 cm.
Die Mittelmeer-Trespe spielt eine wichtige Rolle bei der natürlichen Besiedlung offener Bodenstellen in sonnigen Gärten. Ihre Samen haben ein Gewicht von 2,2502 mg, was ihnen eine effektive Windausbreitung ermöglicht und so zur Vernetzung von Lebensräumen beiträgt. Da sie zu den Süßgräsern gehört, bietet sie am Boden lebenden Organismen Schutz und Struktur in ansonsten kargen, trockenen Bereichen. In der ökologischen Gartenkultur wird sie geschätzt, um die Biodiversität auf mageren Standorten zu fördern, indem sie Pionierarbeit leistet und den Boden festigt.
Bitte beachte, dass die Mittelmeer-Trespe als nicht kindersicher eingestuft wird. Die feinen Grannen (borstenartige Fortsätze) der Samenstände können bei Berührung oder Kontakt mit den Schleimhäuten mechanische Reizungen verursachen. Da keine spezifischen Daten zur Giftigkeit vorliegen, sollte beim Umgang mit den reifen Ährchen Vorsicht walten, insbesondere bei Haustieren. Im Zweifelsfall oder bei Reizungen ist der Giftnotruf 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,183 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Mittelmeer-Trespe gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales) eingeordnet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Standorte). Die Pflanze ist nicht verholzt und bildet breitblättrige Strukturen mit einer Blattfläche von 122,5 mm² aus. Als einjährige Pflanze konzentriert sie ihre gesamte Energie in die Ausbildung der charakteristischen Blütenstände zwischen Mai und Juli.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.