Bild folgtKI-generierte IllustrationBubalus bubalis (Linnaeus, 1758)
Auch bekannt als: Asiatischer Büffel, Hausbüffel, Hauswasserbüffel, Karabao
Der Wasserbüffel (Bubalus bubalis) ist ein massiges Rind mit schiefergrauer bis schwarzer Haut, spärlichem Haarwuchs und charakteristischen, nach hinten gebogenen Hörnern. In unseren Breiten begegnest du diesem imposanten Tier meist in Feuchtgebieten oder auf nassen Weiden, da es als Neozoon (gebietsfremde Tierart) gezielt zur Landschaftspflege eingesetzt wird. Als reiner Pflanzenfresser verwertet er auch sehr grobe Vegetation, die von anderen Weidetieren verschmäht wird. Diese Tiere sind winteraktiv (auch in der kalten Jahreszeit wach und auf Nahrungssuche) und benötigen daher ganzjährig Zugang zu Futter. Da sie keine Winterruhe halten, sind sie auch im Februar auf den Flächen zu beobachten, sofern das Wetter nicht zu extrem ist. In einem normalen Hausgarten wirst du sie kaum antreffen, es sei denn, du bewohnst ein weitläufiges Anwesen mit direktem Anschluss an Naturschutzflächen. Falls du solche Flächen pflegen lässt, solltest du unbedingt auf Schlammkuhlen achten, da diese für die Hautpflege der Tiere essenziell sind. Die Tiere sind äußerst nützlich, um Verbuschung in Mooren und Auen zu verhindern. Ein direkter Unterschlupf im Garten ist für diese Riesen nicht vorgesehen. Achte lediglich darauf, Zäune an angrenzenden Weiden intakt zu halten.
Obwohl Wasserbüffel als friedfertig gelten, sollte man aufgrund ihrer enormen Körperkraft stets einen respektvollen Abstand wahren. Es handelt sich um domestizierte Tiere, deren Haltung und Umsiedelung strengen landwirtschaftlichen und veterinärrechtlichen Bestimmungen unterliegt. Sie sind nicht giftig, können aber bei Provokation verteidigungsbereit reagieren.
Der Wasserbüffel gehört zur Familie der Hornträger (Bovidae) und ist eine ursprünglich aus Asien stammende Tierart, die in Europa als Neozoon (gebietsfremd) gilt. Sein Verbreitungsgebiet umfasst heute unter anderem Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Mit einer Körperlänge von bis zu 300 Zentimetern ist er ein bedeutender Gestalter von Offenlandschaften. Seine Lebensweise ist semi-aquatisch (teilweise im Wasser lebend), was ihn ideal für die Bewirtschaftung von Sumpfgebieten macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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