Bild folgtKI-generierte IllustrationCalliteara pudibunda
Auch bekannt als: Buchen-Streckfuß, Rotschwanz, Buchenrotschwanz, Buchenstreckfuß
Unverwechselbar ist der Buchen-Streckfuß (Calliteara pudibunda) durch seine markante Ruheposition, bei der er seine behaarten Vorderbeine weit nach vorne streckt. Pro Jahr entwickelt sich eine Generation, wobei das Weibchen bis zu 400 Eier in Gruppen an die Rinde von Laubbäumen ablegt. Während die erwachsenen Falter keine Nahrung aufnehmen, da ihre Mundwerkzeuge verkümmert sind, fressen die Raupen polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend). Im Sommer findest du die auffällig beborsteten Larven vor allem an der Rotbuche (Fagus sylvatica), der Hänge-Birke (Betula pendula) oder der Sal-Weide (Salix caprea). Im Herbst bereiten sie sich auf die kalte Jahreszeit vor, indem sie sich in einem festen Kokon am Boden verpuppen. Die Art überwintert als Puppe (Pupa) geschützt im Falllaub oder in tiefen Rindenritzen. Du kannst diesen nützlichen Falter fördern, indem du das Herbstlaub unter Gehölzen liegen lässt und auf den Einsatz von Laubbläsern verzichtest. Ein naturnaher Garten mit heimischen Laubbäumen bietet ihm den idealen Lebensraum.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Da die feinen Haare der Raupen bei sehr empfindlichen Menschen leichte Hautreizungen hervorrufen können, solltest du die Tiere lieber aus der Nähe beobachten, statt sie direkt zu berühren.
Der Buchen-Streckfuß gehört zur Familie der Erebidae (Eulenfalter) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Mit einer Körpermasse von etwa 0,05 Gramm zählt er zu den kräftigeren Nachtfaltern unserer Region. Während die Falter unauffällig grau gefärbt sind, fallen die Raupen durch vier gelbe Rückenhaarbürsten und einen roten Haarpinsel am Hinterende auf. Die Männchen lassen sich leicht an ihren großen, gefiederten Fühlern erkennen, mit denen sie die Duftstoffe der Weibchen über weite Strecken wahrnehmen können.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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