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Camelina microcarpa
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Auch bekannt als: Camelina microcarpa
An seinen winzigen, blassgelben Blüten mit vier über Kreuz stehenden Blättern lässt sich der Kleinfrüchtige Leindotter sofort erkennen. Als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor dem Jahr 1492 bei uns heimisch wurde) gehört er zu unserer traditionellen Kulturlandschaft und steht aktuell auf der Vorwarnliste der Roten Liste. Da die Art in der freien Natur immer seltener wird, leisten Sie mit der Ansiedlung in Ihrem Garten einen aktiven Beitrag zum regionalen Artenschutz. Die Pflanze ist ideal für alle, die trockene Standorte ökologisch aufwerten möchten. Haben Sie schon ein sonniges, mageres Plätzchen für diesen seltenen Gast reserviert?
Seltene Schönheit: Schützen Sie einen gefährdeten Schatz unserer Kulturlandschaft.
Der Kleinfrüchtige Leindotter ist als indigene (einheimische) Art perfekt an unsere Umwelt angepasst. Da er auf der Vorwarnliste der Roten Liste (Status V) steht, ist jedes Exemplar im Garten wertvoll für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Während der Blüte von Mai bis Juli bietet er ein wichtiges Nahrungsangebot in trockenen Lebensräumen. Die Pflanze geht eine AM-Mykorrhiza (eine nützliche Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen) ein, was die Vitalität des Bodens fördert. Wenn Sie die vertrockneten Stängel über den Winter stehen lassen, bieten die Samen eine natürliche Futterquelle für heimische Vögel.
Der Kleinfrüchtige Leindotter wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb er nicht in Spielbereichen von Kleinkindern stehen sollte. Er ist zwar nicht als hochgiftig bekannt, aber auch keine Speisepflanze. Achten Sie auf die birnenförmigen Schötchen, um ihn sicher von anderen Kreuzblütlern zu unterscheiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,37 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Kleinfrüchtige Leindotter (Camelina microcarpa) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie Wegränder. Die ein- bis zweijährige Pflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern und besitzt behaarte Stängel. Charakteristisch sind die etwa 5 Millimeter langen, birnenförmigen Schötchen (kurze, rundliche Samenkapseln), die sich nach der Blütezeit entwickeln.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.