Bild folgtKI-generierte IllustrationCarabus olympiae
Typisch fuer Carabus olympiae ist der metallisch schimmernde Panzer, wie er bei vielen Vertretern der Laufkaefer (Carabidae) vorkommt, doch im heimischen Garten wirst du diese spezielle Art kaum antreffen. Da fuer diesen seltenen Gast in unserer Datenbank keine spezifischen Merkmale hinterlegt sind, betrachten wir seine Rolle als Nuetzling in der Natur. Er bringt in der Regel eine Generation pro Jahr hervor und legt seine Eier im feuchten Boden ab. Als Gaertner kannst du die Larven und erwachsenen Tiere unterstuetzen, indem du naturbelassene Ecken mit Totholz oder Laubhuufen schaffst. Die Larven ernaehren sich raeuberisch von anderen wirbellosen Tieren und helfen so, das oekologische Gleichgewicht zu bewahren. Im Februar befindet sich das Tier in der Kaeltestarre (ein Zustand verlangsamter Lebensvorgaenge zur Energieeinsparung) an geschuetzten Orten tief im Boden oder unter massiven Holzstuecken. Da die Art spezialisiert ist, besucht sie keine Blueten fuer Nektar, sondern ist auf intakte Bodenbiotope angewiesen. Du kannst die Biodiversitaet foerdern, indem du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest und so die Nahrungsgrundlage dieser jaegerisch lebenden Kaefer sicherst.
Diese Art ist nach europaeischem Recht streng geschuetzt und darf in ihren natuerlichen Lebensraeumen nicht gestoert werden. Da sie im deutschsprachigen Raum nicht vorkommt, besteht keine Verwechslungsgefahr mit heimischen Arten. Wie alle Laufkaefer ist das Tier fuer den Menschen voellig harmlos und ein nuetzlicher Bestandteil des Oekosystems.
Carabus olympiae gehoert zur Familie der Laufkaefer (Carabidae) innerhalb der Ordnung der Kaefer (Coleoptera). Diese Art ist ein Endemit (Vorkommen ausschliesslich in einem begrenzten Gebiet) der Westalpen und kommt natuerlicherweise nicht in Deutschland, Oesterreich oder der Schweiz vor. Sie gilt als prioritaere Art der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (ein europaeisches Schutzsystem fuer gefaehrdete Lebensraeume und Arten). Die Tiere sind meist bodenbewohnende Raeuber, die fuer ihre Schnelligkeit bekannt sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →