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Cardamine corymbosa
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Auch bekannt als: Neuseeländisches Schaumkraut
Du erkennst das Neuseeländische Schaumkraut (Cardamine corymbosa) an seinen flachen Blattrosetten und den winzigen, weißen Blüten, die im April erscheinen. Da es ursprünglich aus Übersee stammt, hat es sich als unaufdringlicher Lückenfüller in Pflasterritzen und Töpfen etabliert. Für Insekten bietet es in der oft noch blütenarmen Zeit des Frühjahrs eine kleine Anlaufstelle für Nektar und Pollen. Da die Pflanze sehr zierlich bleibt, passt sie wunderbar in kleine Nischen deines Naturgartens. Schau doch mal genauer hin, ob du diesen kleinen Überlebenskünstler in deinen Kübeln entdeckst.
Ein zarter Frühlingsbote, der im April jede kleine Gartenritze belebt.
Das Neuseeländische Schaumkraut blüht im April und stellt damit eine Nahrungsquelle bereit, wenn die Insektenwelt erwacht. Es wird von kleinen Wildbienen und Schwebfliegen (Syrphidae) besucht, die den leicht zugänglichen Nektar nutzen. Da es zu den Kreuzblütlern gehört, bietet es eine potenzielle Lebensgrundlage für Raupen des Aurorafalters (Anthocharis cardamines), wenn heimische Alternativen fehlen. Die Samen können in der kargen Zeit des Frühjahrs als Nahrung für kleine bodenlebende Organismen dienen. So trägt selbst dieser kleine Einwanderer zur Vielfalt in deinem Garten bei.
Bitte beachte, dass dieses Schaumkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern ist daher eine gewisse Aufmerksamkeit ratsam. Sollten Pflanzenteile versehentlich verzehrt werden, wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Da die Pflanze keine auffälligen Früchte trägt, ist die Gefahr jedoch meist gering.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieses Mitglied der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) gehört zur Ordnung der Senfartigen (Brassicales). In unserer Region kommt es vor allem in gärtnerisch geprägten Bereichen wie Baumschulen oder feuchten Gartenabschnitten vor. Die Pflanze bildet grundständige Rosetten (dicht am Boden wachsende Blätter) aus. Ein auffälliges Merkmal sind die Schoten (längliche Samenkapseln), die bei Reife ihre Samen durch einen Schleudermechanismus verbreiten. Trotz seiner fernen Herkunft gliedert es sich unauffällig in das ökologische Gefüge ein.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.