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Cardamine udicola
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Auch bekannt als: Cardamine udicola
Schon von weitem fällt das Riedwiesen-Schaumkraut durch seine vierzähligen, kreuzweise angeordneten Blüten in zartem Violett oder Weiß auf. Wer diese seltene Schönheit einmal im Garten hat, leistet einen echten Beitrag zum Erhalt bedrohter Pflanzen, da die Art auf der Roten Liste Deutschlands steht. Die Pflanze ist ideal für Standorte, an denen andere Gewächse oft „nasse Füße“ bekommen würden. Als Teil der heimischen Flora bereichert sie feuchte Gartenbereiche ungemein und fördert durch ihre Wurzelgemeinschaften die Bodengesundheit. Du solltest ihr im Garten unbedingt einen Platz am Teichrand oder in einer Sumpfzone reservieren.
Rote-Liste-Schönheit: Hol dir das seltene Riedwiesen-Schaumkraut ans Ufer.
Das Riedwiesen-Schaumkraut ist eine wertvolle Bereicherung für die regionale Biodiversität, da es als gefährdete Art auf der Roten Liste Deutschlands geführt wird. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten in den aktuellen Datensätzen nicht vorliegen, sichert ihr Erhalt die genetische Vielfalt unserer heimischen Feuchtwiesenflora. Pflanzen wie diese bilden das Rückgrat spezialisierter Ökosysteme, die in unserer Kulturlandschaft immer seltener werden. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (Pilz-Wurzel-Gemeinschaft) stabilisiert sie zudem das mikrobiologische Gleichgewicht im Boden. Ihr ökologischer Wert liegt vor allem in ihrer Seltenheit und der Bindung an bedrohte, wassergeprägte Lebensräume.
Das Riedwiesen-Schaumkraut ist nicht kindersicher. Du solltest daher darauf achten, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder verschlucken. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Doppelgängern in seinem typischen Lebensraum, dennoch ist die Pflanze für den Verzehr nicht geeignet.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Riedwiesen-Schaumkraut (Cardamine udicola) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und zur Ordnung der Kreuzblütlerartigen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es ein Indigen (eine bei uns ursprünglich einheimische Art), das vorwiegend in Feuchtwiesen vorkommt. Ein markantes Merkmal sind die gefiederten Blätter (aus mehreren Einzelblättchen zusammengesetzt), die eine grundständige Rosette bilden. Die Pflanze ist eng an nasse, nährstoffreiche Lebensräume angepasst und gilt in vielen Regionen als gefährdet.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.