Bild folgtKI-generierte IllustrationCarex cuprina
Auch bekannt als: Carex cuprina
Unverwechselbar ist die Kupfer-Segge (Carex cuprina) durch ihre dichten, horstbildenden Büschel und die namensgebenden, kupferbraun glänzenden Blütenstände im Sommer. In Deinem Naturgarten übernimmt sie eine wichtige Rolle als Strukturbildner an feuchten Stellen, wo sie mit ihrem dichten Wurzelwerk zur Bodenstabilität beiträgt. Da keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, schätzen wir sie vor allem für ihre Robustheit und das natürliche Erscheinungsbild in Wassernähe. Mit dieser Pflanze schaffst Du eine verlässliche Basis für die feuchten Zonen Deines Grundstücks. Hast Du schon einen Platz am Teichrand oder an einer sickerfeuchten Senke für sie reserviert?
Standfeste Schönheit für feuchte Gartenstellen mit kupferfarbenem Glanz.
Die ökologische Bedeutung der Kupfer-Segge liegt primär in ihrer Funktion als Bodenfestiger und ihrer VAR-Mykorrhiza (eine spezielle Pilz-Wurzel-Gemeinschaft), die das Bodenleben in Feuchtgebieten fördert. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, dient sie im Garten vor allem als strukturelles Element. Ihr dichter Wuchs bietet kleinen Lebewesen in Bodennähe Deckung und Schutz vor Witterungseinflüssen. Durch ihre Anpassung an feuchte Standorte besetzt sie ökologische Nischen, in denen viele andere Pflanzen nicht gedeihen können. Sie trägt somit zur Diversität der Standortbedingungen in Deinem Garten bei.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich durch die scharfkantigen Blätter, die bei unvorsichtigem Greifen zu kleinen Schnittwunden führen können. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten, und die Pflanze selbst enthält nach aktuellem Wissensstand keine Giftstoffe.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.61 m
Wähle für die Kupfer-Segge einen sonnigen Standort aus.
Der Boden sollte dauerhaft feucht sein, da sie als Feuchtzeiger Trockenheit nur schlecht verträgt.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) gedeiht sie in normalem Gartenboden ohne zusätzliche Düngung.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Die Pflege beschränkt sich auf das Zurückschneiden der vertrockneten Halme im zeitigen Frühjahr.
Zur Vermehrung kannst Du den Horst im Frühjahr einfach mit dem Spaten teilen.
Gute Partnerin: Das Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria) – beide Arten teilen die Vorliebe für feuchte Standorte und ergänzen sich optisch durch das Zusammenspiel von filigranen Blüten und strengen Halmen.
Die Kupfer-Segge (Carex cuprina) gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae) und ist in den gemäßigten Zonen Mitteleuropas heimisch. Ihr typischer Lebensraum umfasst feuchte Wiesen, Gräben und Uferbereiche. Ein charakteristisches Merkmal, das Du leicht erfühlen kannst, ist der dreikantige Stängel, der im Gegensatz zu echten Gräsern keine Knoten (Halmringe) aufweist. Sie geht eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (VAR - Vesikulär-arbuskuläre Mykorrhiza) ein, was ihre Nährstoffaufnahme im feuchten Milieu optimiert.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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