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Carex nigra subsp. alpina
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Unverwechselbar ist die Alpine Wiesen-Segge (Carex nigra subsp. alpina) durch ihre namensgebenden, fast schwarzen Ährchen (Blütenstände der Sauergräser) und die schmalen, bläulich-grünen Blätter. Sie ist eine Spezialistin für kühle, feuchte Standorte, die auch in deinem Garten für ökologische Nischen sorgt. Da sie in Deutschland auf der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Probiere es doch mal an einem feuchten Teichrand aus.
Alpine Seltenheit für feuchte Ecken: Schütze eine gefährdete Art der Roten Liste.
Auch wenn für diese Unterart keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, spielt sie als heimische Pflanze eine Rolle im regionalen Naturhaushalt. Sie geht eine Symbiose mit VAR-Mykorrhizapilzen (Vesikulär-Arbuskuläre Mykorrhiza, eine Form der Pilz-Wurzel-Gemeinschaft) ein, was die Nährstoffaufnahme und Bodenstruktur verbessert. In alpinen Lagen bieten ihre dichten Halme Schutz für Kleinstlebewesen des Bodens. Die Samen dienen als potenzielle Nahrung für spezialisierte Vögel in höheren Lagen. Da sie auf der Roten Liste Deutschlands geführt wird, ist ihr Erhalt im Garten ein direkter Schutz lokaler Biodiversität.
Die Alpine Wiesen-Segge wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Sauergräser besitzt sie Blätter mit eingelagerter Kieselsäure, deren Ränder sehr scharf sein können und bei unvorsichtiger Berührung zu kleinen Schnittwunden führen. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten, da die Pflanze selbst ungiftig ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,165 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Diese Pflanze gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Sie ist in den Hochlagen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt vorrangig alpine Niedermoore (stetig feuchte, torfreiche Gebiete) und Quellfluren. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren horstbildenden bis leicht ausläuferbildenden Wuchs und die charakteristische dunkle Färbung der Spelzen (Hüllblätter der Einzelblüten) aus. Als indigene Art ist sie seit der Nacheiszeit fester Bestandteil unserer ursprünglichen Flora.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.