Bild folgtKI-generierte IllustrationCatocala electa
Auch bekannt als: Weidenkarmin
Unverwechselbar ist der Weidenkarmin (Catocala electa) durch seine beachtliche Größe und die kräftige Statur, die ihn als typischen Vertreter der Ordensbänder auszeichnet. Mit einer Körpermasse von etwa 0,13 Gramm ist er ein stattlicher Gast, der die warmen Nischen deines Gartens bevorzugt. Du kannst diesen Nachtfalter vor allem in der Zeit von Mai bis September beobachten, wenn er in der Dämmerung aktiv wird. Da die Art oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert) lebt, ist sie auf eine naturnahe Umgebung angewiesen, die ihre spezifischen Bedürfnisse erfüllt. Pro Jahr wird lediglich eine Generation ausgebildet. Das Tier überwintert als Ei (Eistadium), wobei diese Eier so robust sind, dass sie selbst harten Frost unbeschadet überstehen. Wenn du dem Weidenkarmin helfen möchtest, solltest du heimische Gehölze in deinem Garten fördern und auf jegliche Pestizide verzichten. In der Schweiz wurden bisher nur 27 Sichtungen dokumentiert, was ihn zu einer echten Besonderheit macht. Er ist ein vollkommen friedlicher Mitbewohner, der als Indikator für einen ökologisch wertvollen Garten gilt.
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in jedem Garten. Da er weder sticht noch beißt, besteht keinerlei Gefahr für Menschen oder Haustiere. Aufgrund seiner Seltenheit sollte das Tier lediglich aus der Ferne beobachtet und nicht in seiner Ruhe gestört werden.
Der Weidenkarmin (Catocala electa) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Erebidae (Eulenfalter-Verwandte). In unserer Region ist er als heimisch eingestuft, tritt jedoch vor allem in der Schweiz mit nur 27 dokumentierten Beobachtungen recht selten auf. Die Art bevorzugt warme Temperaturnischen und lebt oligophag (auf eine eng begrenzte Auswahl an Futterpflanzen spezialisiert). Er ist eng verwandt mit anderen Ordensbändern, unterscheidet sich aber durch spezifische Flügelmuster und seine Lebensweise als Bewohner feucht-warmer Standorte.
Körpergröße
large
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
egg
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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