Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Noctuidae
Engl.: Crescent
Auffällig ist die Sumpfglanz-Markeule (Helotropha leucostigma) durch ihren nierenförmigen, oft strahlend weißen Fleck auf den Vorderflügeln, der sich deutlich vom dunkelbraunen Untergrund abhebt. In deinem Garten wirst du diesen mittelgroßen Nachtfalter vor allem in der Nähe von Wasserstellen oder feuchten Wiesen antreffen. Die Art entwickelt eine Generation pro Jahr und ist von Mai bis September aktiv. Die Eier werden im Spätsommer an die Halme von Sumpfpflanzen abgelegt, wo sie die kalte Jahreszeit überdauern. Wenn du die Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus) oder Seggen (Carex) am Teichrand pflegst, finden die Raupen im Frühjahr ideale Bedingungen. Sie ernähren sich polyphag (von vielen verschiedenen Pflanzenarten ernährend) und fressen bevorzugt im Inneren der Stängel. Zur Nektarsuche besuchen die erwachsenen Falter gerne den Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) oder heimische Disteln (Cirsium). Du kannst diesen Nützling fördern, indem du verblühte Stängel und Schilf über den Winter stehen lässt. So gewährleistest du, dass die Eier unbeschädigt bleiben und im nächsten Jahr eine neue Generation entstehen kann. Ein naturnaher Garten mit feuchten Ecken bietet der Sumpfglanz-Markeule einen sicheren Lebensraum.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
network_loading_state
Die Sumpfglanz-Markeule ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie sticht nicht, beißt nicht und gilt nicht als Pflanzenschädling, da ihre Raupen meist unbemerkt im Inneren von Wildstauden leben. Ein vorsichtiger Umgang mit der Ufervegetation schützt ihre Bestände am besten.
Körper
Körpergröße
medium
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Die Sumpfglanz-Markeule (Helotropha leucostigma) ist ein heimischer Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Ihre Verbreitung erstreckt sich über Mitteleuropa, wobei sie in der Schweiz mit 246 dokumentierten Beobachtungen zwischen 1977 und 2021 nachgewiesen ist. Charakteristisch ist ihre Lebensweise in feuchten Biotopen wie Mooren oder Uferzonen. Die Falter erreichen eine mittlere Größe und sind durch die markante Nierenmakel (heller, nierenförmiger Fleck in der Flügelmitte) auch für Laien erkennbar.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →