Bild folgtKI-generierte IllustrationCelosia argentea
Auch bekannt als: Floramoor, Sammetblume, Tausendschön, Silber-Brandschopf, Hahnenkamm, Federbusch
Unverwechselbar ist der Silber-Brandschopf (Celosia argentea) durch seine aufrechten, meist flammen- oder federfoermigen Bluetenstaende in leuchtenden Farben. In Oesterreich bereichert er den Garten als waermeliebender Akzent, der bis in den Herbst hinein Farbe zeigt. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, dient er in deinem Garten vor allem als spaete Nektarquelle fuer allgemeine Bluetenbesucher. Du kannst ihn wunderbar nutzen, um sonnige Rabatten zu strukturieren. Achte darauf, dass er einen geschuetzten Platz bekommt, damit du lange Freude an seiner markanten Gestalt hast.
Leuchtender Brandschopf: Ein waermeliebender Farbtupfer fuer sonnige Gartenplaetze.
Der Silber-Brandschopf bietet durch seine lange Bluetezeit ein konstantes Angebot an Nektar und Pollen an. Da fuer diese Art keine spezifischen Beziehungsdaten zu spezialisierten Insekten vorliegen, profitiert vor allem die Gruppe der Generalisten unter den Bestaeubern. In der Gartenpraxis lassen sich oft Schwebfliegen (Syrphidae) an den Blueten beobachten. Die feinen Samen koennen im spaeten Jahr eine Ergaenzung fuer die Nahrungssuche kleinerer Voegel darstellen. Er traegt somit zur strukturellen Vielfalt und zum Nahrungsangebot in einem naturnah gestalteten Garten bei.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft. Da keine genauen Angaben zur Toxizitaet vorliegen, sollten Haushalte mit kleinen Kindern oder Haustieren Vorsicht walten lassen. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen heimischen Arten besteht aufgrund der sehr speziellen Bluetenform nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.51 m
Standort: Waehle einen vollsonnigen und windgeschuetzten Platz in deinem Garten.
Boden: Die Erde sollte durchlaessig, naehrstoffreich und humos sein.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freiland, wenn kein Frost mehr droht.
Bodenfeuchte: Vermeide unbedingt Staunaesse (Ansammlung von Wasser im Boden), da die Wurzeln sonst faulen.
Pflege: Regelmaessiges Giessen ist wichtig, aber lass die oberste Erdschicht zwischen den Gaben immer abtrocknen.
Duengung: Eine massvolle Gabe von Kompost im Fruehjahr unterstuetzt die Bluetenbildung.
Vermehrung: Die Aussaat erfolgt im Maerz oder April in Schalen auf der Fensterbank.
Winter: Da die Pflanze frostempfindlich ist, wird sie in unseren Breitengraden meist einjaehrig kultiviert.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist der Wiesensalbei (Salvia pratensis) – beide schaetzen sonnige Standorte und ergaenzen sich wunderbar in ihren Bluetenformen.
Der Silber-Brandschopf (Celosia argentea) gehoert zur Familie der Amaranthgewaechse (Amaranthaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales). In der Region ist er vor allem in Oesterreich verbreitet, wobei er urspruenglich aus tropischen Zonen stammt. Er waechst als einjaehrige, krautige Pflanze und bildet wechselstaendige, lanzettliche Blaetter aus. Die charakteristischen Infloreszenzen (Bluetenstaende) bestehen aus vielen kleinen Einzelblueten, die oft silbrig schimmern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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