Bild folgtKI-generierte IllustrationCenchrus alopecuroides
Auch bekannt als: Federborstengras, Lampenputzergras, Australisches Lampenputzergras
An den weichen, zylindrischen Blütenständen lässt sich das Lampenputzergras (Cenchrus alopecuroides) sofort erkennen. Mit seinem dichten, bogenförmig überhängenden Wuchs bringt es Struktur in deinen Garten, die besonders im Spätsommer zur Geltung kommt. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, ist es ein unverzichtbares Element für die winterliche Architektur deines Gartens. Du kannst es wunderbar als natürlichen Sichtschutz oder Akzentpflanze einsetzen.
Flauschiger Blickfang und sicheres Winterquartier für deine Gartenhelfer.
Obwohl für diese spezielle Art aktuell keine spezifischen Bestäuberdaten in unserer Datenbank vorliegen, erfüllt sie eine wichtige Funktion als Strukturpflanze. Die dichten Halme bieten in der kalten Jahreszeit einen frostgeschützten Rückzugsort für Überwinterungsgäste wie Marienkäfer und andere Nützlinge. In den Wintermonaten dienen die stehengelassenen Blütenstände zudem als wertvolle Deckung für bodennah lebende Tiere. Da die Pflanze in Österreich heimisch ist, fügt sie sich nahtlos in die dortigen Lebensgemeinschaften ein und fördert die Biodiversität durch ihre physikalische Präsenz im Gartenjahr.
Das Lampenputzergras ist als nicht kindersicher eingestuft. Die Blattränder besitzen feine Einlagerungen von Kieselsäure, was sie sehr scharf macht und bei unvorsichtigem Greifen zu kleinen Schnittwunden führen kann. Trage beim Rückschnitt im Februar am besten Gartenhandschuhe zum Schutz deiner Hände.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Sep – Sep
Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, da die Pflanze empfindlich auf Staunässe (zu viel Wasser im Wurzelbereich) reagiert.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Ein Rückschnitt erfolgt erst im späten Februar, damit die Halme über den Winter Schutz bieten.
Schneide die Pflanze etwa eine Handbreit über dem Boden zurück, bevor der neue Austrieb beginnt.
Vermehren kannst du das Gras am besten durch Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr.
Gießen ist nur in extremen Trockenperioden notwendig, da das Gras recht robust ist.
Im Frühjahr freut sich die Pflanze über eine Gabe reifen Kompost.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide Arten teilen die Vorliebe für sonnige Standorte und ergänzen sich optisch sowie ökologisch hervorragend.
Das Lampenputzergras (Cenchrus alopecuroides) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Österreich heimisch. Es wächst bevorzugt an warmen, sonnigen Standorten und ist durch seine horstbildende (in dichten Büscheln wachsende) Wuchsform charakterisiert. Die Blätter sind schmal und kräftig grün, während die markanten, bürstenartigen Blütenstände das markanteste Erkennungsmerkmal dieser mehrjährigen Pflanze darstellen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →