Bild folgtKI-generierte IllustrationCentaurea jacea agg.
Artengruppe
An ihren leuchtend purpurroten Blütenköpfen, deren äußere Röhrenblüten wie eine strahlende Krone deutlich vergrößert sind, erkennst Du die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea agg.) sofort. Diese ausdauernde Wildpflanze ist ein echtes Rückgrat für jeden Naturgarten, da sie als heimische Art perfekt an unsere Bedingungen angepasst ist. Sie bringt die lebendige Atmosphäre einer bunten Sommerwiese direkt in Dein Gartenbeet. Durch ihre tiefe Verwurzelung und die Zusammenarbeit mit nützlichen Bodenpilzen ist sie eine robuste Partnerin für Jahre. Wenn Du Deinem Garten etwas Gutes tun willst und eine unkomplizierte Art suchst, die jedes Jahr verlässlich wiederkehrt, ist sie die richtige Wahl.
Purpurner Farbtupfer für die Wiese: Heimisch, ausdauernd und absolut pflegeleicht.
Die Wiesen-Flockenblume ist ökologisch wertvoll, da sie als heimischer Archäophyt (bereits vor langer Zeit eingewanderte oder einheimische Art) tief in unseren Ökosystemen verwurzelt ist. Eine Besonderheit ist ihre Lebensgemeinschaft mit der Mykorrhiza (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza), einem Bodenpilz, der die Nährstoffaufnahme verbessert und die Pflanze widerstandsfähiger macht. In der Blütezeit stellt sie eine wichtige Nektar- und Pollenquelle für zahlreiche Bestäuber dar. Nach der Blüte dienen die Samenstände im Winter als natürliche Futterstation für Vögel. Da sie auf der Roten Liste als ungefährdet (*) geführt wird, ist sie ein stabiler Baustein für die Biodiversität in Deinem Garten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.43 m
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickeln kann.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; normale Gartenerde ohne Staunässe ist ideal.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) kommt sie ohne zusätzliche Düngergaben bestens aus.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November.
Achte beim Pflanzen auf einen Abstand von etwa 30 Zentimetern zwischen den einzelnen Exemplaren.
Ein Rückschnitt nach der ersten Hauptblüte fördert oft einen zweiten Blütenflor im Spätsommer.
Die Pflanze ist winterhart und benötigt keinen speziellen Schutz vor Frost.
Im Frühjahr kann der Wurzelstock zur Verjüngung und Vermehrung einfach geteilt werden.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) - beide Arten teilen sich im Naturraum denselben Lebensraum und ergänzen sich optisch sowie ökologisch hervorragend.
Die Wiesen-Flockenblume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Sie ist in ganz Mitteleuropa heimisch und besiedelt natürlicherweise frische Wiesen, Weiden und Wegränder. Als Indigen (einheimische Art) ist sie ein fester Bestandteil unserer Flora. Die Pflanze bildet einen kantigen Stängel mit lanzettlichen Blättern aus. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal der Artengruppe sind die Hüllblätter unter dem Blütenkorb, die einen charakteristischen braunen, gefransten Randbesatz aufweisen, der an kleine Schuppen erinnert.
3 Videos zu Wiesen-Flockenblume (Artengruppe)



•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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