Bild folgtKI-generierte IllustrationCentaurium erythraea subsp. erythraea
Wer das Echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Die leuchtend rosafarbenen, sternförmigen Blüten öffnen sich nur bei strahlendem Sonnenschein und bilden einen markanten Kontrast zu den gelben Staubbeuteln. Da die Art in Deutschland indigen (einheimisch) ist, bietet sie eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten. Auch wenn in meiner Datenbank keine spezifischen Daten zu spezialisierten Insektenbesuchern vorliegen, ist sie als Teil unserer Flora ein wichtiger Baustein für das ökologische Gefüge. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück unberührte Natur direkt in dein Beet. Du machst damit alles richtig, wenn du die heimische Artenvielfalt fördern möchtest.
Ein rosa Leuchten für sonnige Plätze – heimisch, robust und wunderschön.
Als indigene (ursprünglich einheimische) Art ist das Echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) fest in das regionale Ökosystem eingebunden. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, dienen die Blüten als wichtige Anlaufstelle für Insekten, die sonnige Freiflächen besuchen. In der kalten Jahreszeit bieten die vertrockneten Stängel wertvolle Strukturen und Verstecke für die Tierwelt. Da die Pflanze auch als Archäophyt (eine vor langer Zeit, meist mit dem frühen Ackerbau eingewanderte Art) gilt, ist sie an die hiesigen Lebensbedingungen perfekt angepasst. Du unterstützt damit die natürliche Vielfalt und die Stabilität deiner Gartenökologie.
Das Echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) wird als nicht kindersicher eingestuft. Die Pflanze enthält starke Bitterstoffe, die bei Verzehr für Kinder oder Haustiere unangenehm sein können. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht bei genauer Betrachtung der markanten rosafarbenen Blüten und der bodenständigen Rosette kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.11 m
Das Echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) benötigt einen vollsonnigen Platz im Garten auf durchlässigem Boden.
Standort: Ideal sind Plätze, die einer Magerwiese (nährstoffarme, sonnige Wiese) entsprechen.
Pflanzzeit: Du kannst die Jungpflanzen im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, solange der Boden frostfrei ist.
Boden: Der Boden sollte eher mager und kalkhaltig sein; Staunässe musst du unbedingt vermeiden.
Pflege: Die Pflanze ist pflegeleicht. Ein Rückschnitt ist nicht ratsam, da sie sich versamen soll.
Wässerung: Nur bei langanhaltender Trockenheit gießen, da die Art an trockene Standorte angepasst ist.
Vermehrung: Die Art ist zweijährig und erhält sich am besten durch natürliche Selbstaussaat an offenen Bodenstellen.
Kombination: Eine ideale Nachbarin ist das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum), da beide ähnliche Lichtansprüche teilen und sich ökologisch gut ergänzen.
Das Echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) ist eine zweijährige Pflanze, die in Deutschland heimisch ist. Sie wächst bevorzugt an sonnigen Standorten wie Halbtrockenrasen (trockene, warme Grasflächen) oder Waldrändern. Im ersten Lebensjahr bildet sie eine flach am Boden liegende Blattrosette aus, während im zweiten Jahr der blütentragende Stängel erscheint. Die Blütenform ist charakteristisch fünfzählig mit einer auffälligen Kronröhre. Nach der Blüte entwickeln sich Kapselfrüchte, die zahlreiche winzige Samen für die nächste Generation enthalten.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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