Bild folgtKI-generierte IllustrationCentaurium uliginosum
Auch bekannt als: Centaurium uliginosum
Wer das Sumpf-Tausendgüldenkraut (Centaurium uliginosum) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Die leuchtend rosa Sternblüten öffnen sich weit, sobald die Sonne scheint. Es wächst zierlich und aufrecht mit gabeligen Verzweigungen an den Triebspitzen. Durch ihre Ansiedlung unterstützt du den Erhalt seltener regionaler Wildpflanzen, die in der freien Landschaft immer weniger Platz finden. Besonders an Teichrändern oder in feuchten Senken kommt sie hervorragend zur Geltung. Traust du dich an diese kleine botanische Kostbarkeit heran?
Rosa Seltenheit für den Teichrand: Schütze Österreichs rares Tausendgüldenkraut.
Da in unserer Datenbank aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, steht die ökologische Bedeutung des Sumpf-Tausendgüldenkrauts (Centaurium uliginosum) als seltener Lebensraumspezialist im Mittelpunkt. Als heimische Art in Österreich ist sie ein unverzichtbarer Teil der regionalen Artenvielfalt in Feuchtgebieten. Durch ihre Kultur im Garten fungiert sie als wertvolle Spenderpflanze für Samen in der Umgebung. Solche Nischenarten sind oft die Grundlage für hochspezialisierte Ökosysteme, die wir heute aktiv schützen müssen. Ihr Fortbestand im Garten sichert das Überleben einer Flora, die perfekt an wechselfeuchte Bedingungen angepasst ist. Mit jedem Exemplar trägst du zur Vernetzung dieser bedrohten Lebensräume bei.
Das Sumpf-Tausendgüldenkraut (Centaurium uliginosum) wird als nicht kindersicher eingestuft. In Haushalten mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren solltest du daher einen Standort wählen, der nicht direkt zugänglich ist. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Doppelgängern besteht aufgrund der markanten rosa Sternblüten und des speziellen Standortes kaum.
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Das Sumpf-Tausendgüldenkraut (Centaurium uliginosum) benötigt einen vollsonnigen Platz in deinem Garten. Der Boden sollte mager (nährstoffarm) und stets feucht sein, was einem hohen Ellenberg-Feuchtewert entspricht. Ideal ist eine Stelle am Rand eines Gartenteiches oder in einem speziellen Sumpfbeet. Die Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst ab September, solange der Boden offen und frostfrei ist. Dünger solltest du unbedingt vermeiden, da die Pflanze sonst schnell von starkwüchsigen Gräsern verdrängt wird. Da sie oft nur zwei Jahre lebt, ist es wichtig, die vertrockneten Samenstände im Herbst stehen zu lassen. So kann sie sich durch Selbstaussaat dauerhaft im Garten etablieren. Eine Vermehrung über Samen gelingt am besten direkt an der gewünschten, feuchten Stelle. Als Partnerin eignet sich die Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica), da beide Arten die gleichen Ansprüche an die Bodenfeuchte teilen. Gemeinsam bilden sie eine naturnahe Gemeinschaft für feuchte Gartenbereiche und ergänzen sich optisch hervorragend.
Das Sumpf-Tausendgüldenkraut (Centaurium uliginosum) gehört zur Familie der Enziangewächse (Gentianaceae). In unserer Region ist es vor allem in Österreich heimisch, wo es bevorzugt auf wechselfeuchten, eher nährstoffarmen Standorten wie Mooren oder Feuchtwiesen gedeiht. Typisch sind die gegenständigen, länglichen Blätter und der gabelige Blütenstand, der im Hochsommer die charakteristischen Blüten trägt. Als Pionierpflanze (Art, die neu geschaffene Lebensräume schnell besiedelt) ist sie hervorragend an wechselhafte Bedingungen in Feuchtbiotopen angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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