Bild folgtKI-generierte IllustrationCephalaria leucantha
Auch bekannt als: Weißblütiger Schuppenkopf
Mit ihren cremeweißen Blütenköpfen, die an filigrane Steckkissen erinnern, fällt die Weiße Schuppenkopf (Cephalaria leucantha) sofort auf. Besonders Wildbienen und Schmetterlinge suchen die Blüten gerne auf, wenn andere Pflanzen bereits verblüht sind. Durch ihren hohen, aber luftigen Wuchs setzt sie elegante Akzente in sonnigen Beeten. Du wirst Freude daran haben, wie sie das Summen in deinem Garten bis in den Herbst hinein verlängert.
Späte Blütenpracht in Cremeweiß: Ein Magnet für Wildbienen und Schmetterlinge.
Nach aktuellen Beobachtungen ist die Weiße Schuppenkopf eine wertvolle Nektarquelle für verschiedene Gruppen von Bestäubern, insbesondere für langrüsselige Wildbienen und Schmetterlinge. Da ihre Blütezeit bis in den September reicht, schließt sie eine wichtige Versorgungslücke im Spätsommer. In den Herbst- und Wintermonaten dienen die stehengelassenen Samenstände als natürliche Futterquelle für verschiedene Vogelarten. Obwohl keine spezifischen Daten zu einzelnen Raupenarten vorliegen, fördert die Pflanze als heimische Art Österreichs die strukturelle Vielfalt im Garten. Die hohen Stängel bieten zudem Überwinterungsplätze für kleine Insekten.
Die Weiße Schuppenkopf wird als nicht kindersicher eingestuft und sollte daher mit Bedacht platziert werden. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, können Inhaltsstoffe bei versehentlichem Verzehr Unbehagen auslösen. Eine Verwechslung mit giftigen Arten ist aufgrund des markanten Wuchses und der speziellen Blütenform nahezu ausgeschlossen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Nov
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.8 m
Wähle einen Standort in voller Sonne, damit die Pflanze ihre volle Höhe und Standfestigkeit erreicht.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher trocken sein, da die Wurzeln empfindlich auf Staunässe (stehendes Wasser) reagieren.
Als kalkstete Pflanze (bevorzugt kalkhaltige Böden) gedeiht sie besonders gut auf entsprechendem Untergrund.
Die beste Zeit zum Pflanzen ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November.
Achte darauf, dass der Boden bei der Pflanzung offen und frostfrei ist.
Nach dem Anwachsen benötigt sie kaum zusätzliche Wassergaben und ist sehr hitzeresistent.
Ein Rückschnitt der verblühten Stiele sollte erst im zeitigen Frühjahr erfolgen, um die Struktur im Winter zu erhalten.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert durch die Aussaat der reifen Samen im Frühjahr.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – beide teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich hervorragend in der Blütezeit.
Die Weiße Schuppenkopf (Cephalaria leucantha) ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die natürlicherweise in Österreich vorkommt. In ihrem Verbreitungsgebiet besiedelt sie bevorzugt trockene und warme Standorte auf mineralischen Böden. Charakteristisch sind die hohen, oft verzweigten Stängel und die fiederteiligen (tief eingeschnittenen) Blätter. Die kugeligen Blütenstände bestehen aus zahlreichen Einzelblüten, die sich nacheinander öffnen und so über einen langen Zeitraum attraktiv bleiben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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