Bild folgtKI-generierte IllustrationCeramium siliquosum
Auch bekannt als: Ceramium siliquosum
Mit ihren rötlichen, gabelig verzweigten Fäden fällt Ceramium siliquosum sofort auf. Da sie laut Datenbank nicht als kindersicher gilt, solltest du bei der Platzierung in deinem Garten entsprechende Vorsicht walten lassen. Auch ohne spezifische Daten zu Insektenbesuchen leistet sie als Sauerstoffspenderin und Lebensraum für kleinste Wasserbewohner einen wichtigen Beitrag zum biologischen Gleichgewicht. Wenn du ein Faible für außergewöhnliche Wasserbewohner hast, ist diese Art eine spannende Entdeckung für dein Gewässer.
Ein rötlicher Blickfang im Wasser: Der seltene und heimische Gehornte Horntang.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen keine Belege für Interaktionen mit Fluginsekten wie Wildbienen oder Schmetterlingen vor, was durch den Lebensraum unter Wasser begründet ist. Auch als Raupenfutterpflanze für heimische Falter ist der Gehornte Horntang (Ceramium siliquosum) nicht bekannt. In ihrem nassen Element bietet sie jedoch wichtigen Schutz und Lebensraum für kleine Wirbellose wie Wasserflöhe oder Kleinstkrebse. Wasservögel nutzen solche Algenbestände indirekt, da sie dort gezielt nach proteinreicher Nahrung in Form dieser Kleinstlebewesen suchen. Da keine Nektardaten verfügbar sind, entfällt eine Bewertung des Energiewertes für Bestäuber. Die ökologische Bedeutung liegt primär in der Sauerstoffproduktion und der Nährstoffbindung innerhalb des Wasserkörpers.
Der Gehornte Horntang (Ceramium siliquosum) wird explizit als nicht kindersicher eingestuft. Es ist daher wichtig, darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen und der Zugang zum Standort gesichert bleibt. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit giftigen Landpflanzen besteht aufgrund der spezialisierten Lebensweise im Wasser jedoch nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Da keine spezifischen Ellenberg-Werte für diese Art vorliegen, orientieren wir uns an ihrer aquatischen (im Wasser lebenden) Natur.
Standort: Die Pflanze benötigt einen dauerhaften Platz in einem Wasserareal, idealerweise in einem spezialisierten Becken mit stabiler Wasserqualität.
Wasserbeschaffenheit: Achte auf einen mineralstoffreichen Standort, der den natürlichen Gegebenheiten in salzbeeinflussten Binnengewässern nahekommt.
Pflanzzeit: Setze die Alge vorzugsweise von März bis Mai oder zwischen September und Ende November ein, solange das Wasser frostfrei ist.
Pflege: Ein klassischer Rückschnitt ist nicht erforderlich, du solltest jedoch darauf achten, dass die Alge nicht von anderen Wasserpflanzen vollständig verdrängt wird.
Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt in der Regel vegetativ durch einfache Teilung der fädigen Strukturen.
Boden: Als Alge benötigt sie keinen klassischen Erdboden, sondern findet Halt auf Steinen oder anderen Unterwasserpflanzen.
Sicherheit: Aufgrund der Einstufung als nicht kindersicher ist eine Absicherung des Wasserbereichs gegenüber Kindern notwendig.
Kombination: Eine Kombination mit anderen Arten lässt sich mangels spezifischer Partnerdaten nicht konkret empfehlen, sie wirkt jedoch am besten als Solitär in spezialisierten Wasserbiotopen.
Der Gehornte Horntang (Ceramium siliquosum) gehört zur Ordnung der Ceramiales innerhalb der Gruppe der Rotalgen. In unserer Region ist die Art als heimisch dokumentiert, wobei sie insbesondere in salzbeeinflussten oder mineralreichen Gewässern Österreichs vorkommt. Die Pflanze zeichnet sich durch eine fädige Thallusstruktur (vielzelliger Vegetationskörper) aus, die oft epiphytisch (auf anderen Wasserpflanzen wachsend) siedelt. Typisch für die Gattung sind die zangenartig gekrümmten Spitzen der feinen Zweige, die man unter einer Lupe gut erkennen kann.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →