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Ceratocephala falcata
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Auch bekannt als: Ceratocephala falcata
An ihren markanten, sichelförmig gebogenen Früchten lässt sich das Sichelfrüchtige Hornköpfchen sofort erkennen. Als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 ohne menschliches Zutun oder durch frühen Ackerbau einwanderte) ist dieser winzige Hahnenfußverwandte ein botanisches Relikt. Da die Art laut Roter Liste als ausgestorben oder verschollen gilt, ist ihre Ansiedlung im Garten ein hochkarätiger Beitrag zum Artenschutz. Durch die Verbindung mit einer AM-Mykorrhiza (spezielle Form der Symbiose mit Bodenpilzen) stärkt sie das mikrobiologische Gleichgewicht an trockenen Standorten. Wenn du dieser Seltenheit einen Platz gibst, bewahrst du eine fast verschwundene Art vor dem endgültigen Vergessen. Probiere es aus und werde zum Hüter einer echten Rarität.
Botanische Kostbarkeit: Hol dir eine fast ausgestorbene Legende in den Garten.
Das Sichelfrüchtige Hornköpfchen ist ein Spezialist für ökologische Nischen auf extrem trockenen Böden. Durch seine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen) trägt es zur Vitalität des Bodenlebens bei. Da die Pflanze in der Region als ausgestorben oder verschollen (Rote Liste 0) gelistet ist, hat jedes kultivierte Exemplar einen unschätzbaren Wert für die genetische Vielfalt. Sie bietet spezialisierten Bewohnern von Trockenlebensräumen eine Nahrungsgrundlage, auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese Seltenheit in der Literatur kaum noch erfasst werden können. Als indigene (einheimische) Art ist sie ein fester Bestandteil unserer ursprünglichen Flora und fördert die floristische Integrität deines Gartens.
Die Pflanze ist nicht kindersicher und sollte nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen kleine Kinder spielen. Wie fast alle Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) ist sie potenziell schwach giftig und kann bei Kontakt oder Verzehr Reizungen auslösen. Eine Verwechslung mit essbaren Wildkräutern ist durch die markanten Früchte jedoch unwahrscheinlich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mär – Mai
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,047 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Sichelfrüchtige Hornköpfchen (Ceratocephala falcata) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Es ist in Deutschland und Österreich heimisch, gilt dort jedoch als extrem gefährdet oder bereits verschwunden. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lückige Trockenstellen. Die Pflanze bleibt mit wenigen Zentimetern sehr klein und bildet eine grundständige Rosette aus, aus der die gelben Blüten und später die charakteristischen, hakenförmigen Früchte hervorgehen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.