
Cercis siliquastrum
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Auch bekannt als: Gewöhnlicher Judasbaum
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
Wer den Gewöhnlichen Judasbaum (Cercis siliquastrum) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Seine leuchtenden, purpurrosa Blüten wachsen im Frühling direkt aus dem Stamm und den dicken Ästen. Diese ungewöhnliche Erscheinung macht ihn zu einem wertvollen Solitärgehölz für sonnige Plätze. Als Hülsenfrüchtler (Fabaceae) verbessert er ganz nebenbei die Bodenqualität, indem er Stickstoff im Wurzelbereich bindet. Seine schweren Samen dienen zudem als Nahrung für verschiedene Gartenbewohner. Wenn du einen geschützten, warmen Ort in deinem Garten hast, ist dieser besondere Baum genau die richtige Wahl für dich.
Blütenpracht direkt am Stamm: Der 5,77 Meter hohe Blickfang für Sonnenanbeter.
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Der Gewöhnliche Judasbaum trägt zur biologischen Vielfalt bei, indem er Stickstoff aus der Luft mithilfe von Knöllchenbakterien an seinen Wurzeln bindet und so den Boden natürlich anreichert. Seine Diasporen (Ausbreitungseinheiten) haben ein Gewicht von 39,4934 mg. Dieses schwere Diasporengewicht deutet auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hin, wobei eine Verbreitung durch Tiere im Garten möglich ist. Da er im April blüht, stellt er ein frühes Nahrungsangebot bereit, noch bevor viele andere Gehölze ihr Laub voll entfaltet haben. Er bietet durch seine Struktur als verholzter Strauch zudem wertvolle Nischen in der Gartenökologie.
Bitte beachte, dass der Gewöhnliche Judasbaum als nicht kindersicher eingestuft wird. In der Rinde und den Samen sind Stoffe enthalten, die bei Verzehr Unverträglichkeiten hervorrufen können. Wenn Kinder in deinem Garten spielen, solltest du sie darauf hinweisen, dass die Pflanzenteile nicht zum Verzehr geeignet sind.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
5,769 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gewöhnliche Judasbaum (Cercis siliquastrum) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum. In unseren Breiten findet man ihn vor allem an xerothermen Standorten (trockene, warme Lagen), da er sehr hitzebeständig ist. Eine morphologische Besonderheit ist die Cauliflorie (Stammblütigkeit), bei der die Blütenstände nicht an jungen Trieben, sondern direkt am alten Holz entstehen. Er wächst als sommergrüner, oft mehrstämmiger Strauch oder kleiner Baum und erreicht dabei eine charakteristische Form.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Vietato l'uso senza autorizzazione / Adobe Stock
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.