Bild folgtKI-generierte IllustrationChenopodium acuminatum
Auch bekannt als: Chenopodium album var. acuminatum, Chenopodium acuminatum var. ovatum, Chenopodium acuminatum
Mit ihren lang zugespitzten Blättern fällt die Art (Chenopodium acuminatum) sofort auf. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten zu Insekten vorliegen, leistet sie vor allem einen Beitrag als Teil der natürlichen Pflanzengesellschaft. In deinem Naturgarten bietet sie Struktur und erhält eine seltene heimische Flora. Wenn du Wert auf botanische Raritäten legst, ist dieser Gänsefuß genau die richtige Wahl für dich.
Seltene heimische Wildpflanze für Liebhaber der österreichischen Flora.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für diese spezielle Art derzeit keine dokumentierten Nachweise über die Besuche konkreter Insektenarten vor. Dennoch ist sie als heimische Pflanze in Österreich ein fester Bestandteil des regionalen Ökosystems. Ihre Samen können im Winter als potenzielle Nahrungsquelle für einheimische Vögel dienen, wenn sie an der Pflanze verbleiben. Durch den Anbau förderst du die genetische Vielfalt der Wildpflanzen in deinem Umfeld. Sie trägt somit zur Stabilität des Nahrungsnetzes bei, auch wenn die spezifischen Abnehmer in den Datenbanken noch nicht erfasst sind.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Da keine detaillierten Daten zur Giftigkeit vorliegen, solltest du vorsorglich darauf achten, dass Kinder oder Haustiere keine Teile der Pflanze verzehren. Eine Verwechslung mit stark giftigen Arten ist bei genauer Betrachtung der charakteristisch zugespitzten Blattform unwahrscheinlich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.22 m
Pflanze die Art vorzugsweise im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November ein.
Achte beim Pflanzen darauf, dass der Boden offen, also frostfrei und bearbeitbar ist.
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten.
Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch die Aussaat der reifen Samen im Spätsommer.
Ein Rückschnitt vor dem Winter ist nicht erforderlich, da die vertrockneten Stängel Struktur bieten.
Da die Pflanze in Österreich heimisch ist, kommt sie mit der hiesigen Witterung ohne Winterschutz aus.
In der ersten Zeit nach der Pflanzung solltest du den Boden gleichmäßig feucht halten.
Einmal etabliert, zeigt sie sich als recht anspruchslos gegenüber der Bodenbeschaffenheit.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) teilt ähnliche Standortansprüche und ergänzt das feine Laub.
Auch der Gewöhnliche Beifuß (Artemisia vulgaris) ist ein passender Nachbar aus der regionalen Pflanzengesellschaft.
Diese Kombinationen fördern ein stabiles ökologisches Gefüge in deinem Garten.
Die Art ist ein Vertreter der Gänsefußgewächse und besitzt ihr natürliches Verbreitungsgebiet in Österreich. Sie besiedelt bevorzugt trockene Standorte und Ruderalstellen (unbebaute Flächen mit Schutt oder Kies). Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre wechselständigen, deutlich zugespitzten Blätter und die typischen unauffälligen, knäuelartigen Blütenstände aus. Als einheimische Wildpflanze ist sie hervorragend an die klimatischen Bedingungen Mitteleuropas angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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