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Cherleria capillacea
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Auch bekannt als: Cherleria capillacea
Auffällig sind die dichten, polsterförmigen Teppiche aus extrem feinen, fast borstlichen Blättern, die dieser Pflanze ihren Namen geben. Die Haarförmige Miere (Cherleria capillacea) ist eine Spezialistin für karge Standorte und bringt alpine Natürlichkeit in deinen Garten. Gerade für Gartenbesitzer mit sonnigen Hanglagen oder steinigen Beeten ist sie eine echte Bereicherung. Du schaffst mit ihr einen langlebigen grünen Teppich, der auch ohne viel Pflege gedeiht und den Boden schützt.
Robuste alpine Polsterkünstlerin für sonnige Stein- und Trockengärten.
Als heimische Art in Österreich ist die Haarförmige Miere ein wertvoller Bestandteil der alpinen Biodiversität. Sie besiedelt extreme ökologische Nischen wie Urgestein und Kalkschutt, in denen nur wenige andere Arten überleben können. In deinem Garten übernimmt sie die wichtige Funktion der Bodenbefestigung an sonnigen Böschungen und verhindert Erosion (Bodenabtrag durch Regen). Die dichten Polster dienen zudem als geschützter Lebensraum für kleine nützliche Bodenlebewesen. Durch ihre Spezialisierung auf karge Standorte fördert sie eine Pflanzenvielfalt, die abseits der üblichen nährstoffreichen Gartenflächen existiert.
Die Haarförmige Miere wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb sie bevorzugt an Stellen gepflanzt werden sollte, die für Kleinkinder schwer zugänglich sind. Es besteht eine gewisse Ähnlichkeit mit anderen Mieren-Arten, eine akute Vergiftungsgefahr ist jedoch nicht bekannt. Dennoch sollte der vorsorgliche Verzehr von Pflanzenteilen vermieden werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Die Haarförmige Miere (Cherleria capillacea) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist primär in Österreich beheimatet. Ihr natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Felsen, Schutthalden und lückige alpine Rasen der Gebirgsregionen. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre polsterbildende Wuchsform und die sehr schmalen, fadenförmigen Blätter aus. Diese dichten Polster sind eine Anpassung an extreme Standorte, um die Verdunstung zu reduzieren und Wärme zu speichern.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.