Bild folgtKI-generierte IllustrationChersotis andereggii
An ihrer mittleren Körpergröße und der unauffälligen, meist bräunlich gemusterten Flügelzeichnung lässt sich Chersotis andereggii sofort erkennen. Auffällig ist das eher gedrungene Erscheinungsbild, das typisch für viele Eulenfalter (Noctuidae) ist. Dieser Falter bringt pro Jahr lediglich eine Generation hervor. Du wirst das Tier meist in den Abendstunden an Blüten entdecken, da es vorwiegend dämmerungsaktiv ist. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt in der Nähe von niedriger Vegetation ab. Die Raupe ernährt sich polyphag (auf viele verschiedene Futterpflanzen spezialisiert) und nutzt heimische Wildkräuter wie Labkraut (Galium) oder Wegerich (Plantago). Da die Art eine kalte Temperaturnische bevorzugt, kommt sie in unserer Region vor allem in der Schweiz in höheren Lagen vor. Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe) in einer Kältestarre (Zustand verringerten Stoffwechsels) am Boden. Im Garten kannst du die Art fördern, indem du Saumstrukturen (ungestörte Randbereiche) mit Wildkräutern erhältst. Heimische Pflanzen wie die Berg-Flockenblume (Centaurea montana) dienen den Faltern im Sommer als wichtige Energiequelle.
Chersotis andereggii ist völlig harmlos und ein seltener, aber gern gesehener Gast in naturnahen Gärten kühlerer Lagen. Er besitzt keine Abwehrmechanismen wie Stacheln oder Gifte und muss daher nicht gefürchtet werden. Da die Art in der Schweiz nur lokal vorkommt, solltest du die Tiere in ihrem Lebensraum belassen.
Chersotis andereggii gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und zur Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Die Art ist in der Schweiz heimisch und zeichnet sich durch eine Vorliebe für kühle Klimate aus, wobei die Datenlage mit 23 Beobachtungen auf ein spezialisiertes Vorkommen hindeutet. Mit einer Körpermasse von etwa 0,03 Gramm gehört sie zu den mittelgroßen Vertretern ihrer Gattung. Für Laien ist sie durch ihre unauffällige Färbung oft schwer von verwandten Arten der Gattung Chersotis zu unterscheiden, was eine genaue Bestimmung am lebenden Tier erschwert.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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