Bild folgtKI-generierte IllustrationChersotis oreina
Du erkennst Chersotis oreina an ihrer mittleren Körpergröße und der unauffälligen, meist bräunlich bis grau marmorierten Färbung der Flügel, die ihr eine perfekte Tarnung auf Rinden und Steinen bietet. Dieser Nachtfalter gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und bringt pro Jahr lediglich eine Generation hervor. Die Art bevorzugt kühle Lagen, was sie in unseren Gärten zu einem eher seltenen, aber wertvollen Gast macht. Da sie polyphag (an viele Pflanzenarten angepasst) lebt, ist die Raupe nicht auf eine einzige Futterquelle angewiesen. Im Frühling fressen die Raupen an verschiedenen niedrigen Kräutern wie dem Wiesen-Labkraut (Galium mollugo). Die erwachsenen Falter suchen im Sommer von Juli bis September Nektar an heimischen Blüten wie der Flockenblume (Centaurea). Auch der Arznei-Baldrian (Valeriana officinalis) dient ihnen als wichtige Energiequelle in der Nacht. Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe), die sich in die Krautschicht zurückzieht. Um diesen Falter zu fördern, solltest du auf eine naturnahe Gartengestaltung setzen und verblühte Stauden über den Winter stehen lassen. Das Liegenlassen von Falllaub bietet der Raupe den nötigen Schutz vor extremem Frost. Ein Verzicht auf unnötiges Außenlicht hilft den Tieren, ihre Orientierung in der Dunkelheit zu behalten. Mit einer Körpermasse von rund 0,04 Gramm ist dieser zierliche Gast ein Wunder der Natur.
Dieser Gartenbewohner ist völlig harmlos und verfügt über keinerlei Abwehrmechanismen wie Stacheln oder Gifte. Da die Bestände in vielen Gebieten aufgrund von Lebensraumverlust zurückgehen, solltest du die Raupen und Falter in ihrem natürlichen Umfeld belassen und nicht berühren. Eine Verwechslung mit anderen Arten der Gattung Chersotis ist möglich, stellt aber kein Risiko für Mensch oder Haustier dar.
Chersotis oreina gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in der Schweiz heimisch und bevorzugt kühl-gemäßigte Lebensräume in hügeligen oder bergigen Regionen. Mit einer Masse von circa 0,04 Gramm zählt sie zu den mittelgroßen Nachtfaltern. Erkennbar ist sie für Fachleute an den spezifischen Makeln (typische Fleckzeichnungen) auf den Vorderflügeln, während sie für Laien meist als schlicht grau-braun gemusterter Falter erscheint. Ihre Lebensweise ist stark an Gebiete mit niedrigeren Durchschnittstemperaturen angepasst.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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