Bild folgtKI-generierte IllustrationChlorissa etruscaria
An ihren blassgrünen Flügeln und der zierlichen Gestalt lässt sich Chlorissa etruscaria sofort erkennen. Du beobachtest hier einen seltenen Vertreter der Spanner (Geometridae), deren Name auf die Fortbewegungsweise der Raupen zurückzuführen ist. In unserer Region, speziell in der Schweiz (Switzerland), ist dieser Schmetterling mit lediglich elf dokumentierten Beobachtungen eine absolute Rarität. Da wissenschaftliche Beziehungsdaten zur Art aktuell kaum verfügbar sind, ist über spezifische Nektarquellen im Frühling oder Sommer wenig bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Raupen auf ungestörte Wildkräuter angewiesen sind, bevor sie sich in der Krautschicht verpuppen. Die Überwinterung erfolgt meist als Raupe in einer Kältestarre (Zustand reduzierter Stoffwechselaktivität) an geschützten Stellen in der Vegetation. Du kannst diese Art aktiv fördern, indem du trockene und sonnenexponierte Bereiche in deinem Garten schaffst. Lass verblühte Stauden und Gräser über den Winter unbedingt stehen, um die Überlebenschancen der Raupen zu erhöhen. Da die Art so selten ist, stellt jede ökologische Nische in deinem Garten einen potenziellen Rückzugsort dar. Ein konsequenter Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel ist für das Überleben dieses Spanners essenziell. Mit der Förderung heimischer Wildblumenwiesen leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt dieser speziellen Fauna.
Dieser Schmetterling ist völlig harmlos und ein gern gesehener, wenn auch seltener Gartenbesucher. Aufgrund der geringen Populationsdichte solltest du das Tier niemals einfangen oder stören. Es besteht keine Gefahr durch Stiche oder Bisse, da der Falter keine entsprechenden Werkzeuge besitzt.
Chlorissa etruscaria ist ein Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In der Schweiz (Switzerland) ist die Art heimisch, tritt jedoch mit nur elf bekannten Funden äußerst spärlich auf. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von etwa 18 bis 22 Millimetern und zeigen eine charakteristische grüne Färbung, die bei älteren Tieren ins Gelbliche verblassen kann. Sie bevorzugen trockenwarme Lebensräume und sind aufgrund ihrer Seltenheit ein wichtiger Indikator für intakte, wärmeliebende Ökosysteme.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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