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Chrysopogon gryllus
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Auch bekannt als: Goldbart
Kaum zu übersehen: Das Goldbartgras (Chrysopogon gryllus) bildet dichte, hohe Horste (büschelartige Wuchsform) mit auffälligen, rötlich-goldenen Rispen (verzweigte Blütenstände). In naturnahen Gärten ist es ein seltener Schatz, der besonders in Trockenbereichen für Struktur sorgt. Dieses Gras ist ideal für dich, wenn du einen pflegeleichten Akzent setzen möchtest, der auch im Winter eine gute Figur macht. Achte darauf, ihm einen sonnigen Platz zu geben, damit es seine volle Pracht entfaltet und als wertvoller Bestandteil deines Garten-Ökosystems fungiert.
Goldenes Strukturwunder für trockene Gärten und pannonisches Flair.
Als heimisches Gras bietet das Goldbartgras wichtige Strukturen für die Tierwelt im Garten. In den dichten Halmen finden verschiedene Kleinsäuger und Insekten während der kalten Monate einen frostsicheren Unterschlupf. Die Samenstände dienen im Winter als natürliche Futterquelle für Vögel, die in der ausgeräumten Landschaft nach Nahrung suchen. Da es ein Element von Magerwiesen ist, fördert es die Standfestigkeit dieses bedrohten Lebensraums im Gartenkontext. Auch ohne spezifische Bestäuberdaten in der Datenbank ist dieses Gras ein unverzichtbarer Baustein für die Vernetzung von Trockenbiotopen.
Das Goldbartgras wird als nicht kindersicher eingestuft, was vor allem an den scharfkantigen Blättern und den harten Grannen (borstenartige Fortsätze an den Samen) liegt. Diese können bei Kontakt zu kleinen Schnittwunden oder Hautirritationen führen. Eine Giftwirkung ist jedoch nicht bekannt, sodass keine Gefahr durch Verzehr besteht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Aug
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,618 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Goldbartgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist innerhalb unserer Region primär in Österreich verbreitet. Es besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Felshänge im pannonischen Raum. Charakteristisch sind die kräftigen Wurzelstöcke und die markanten, behaarten Knoten an den Halmen, die man beim genauen Hinsehen gut erkennt. Als typische Steppenpflanze ist es hervorragend an Hitze und karge, kalkhaltige Böden angepasst.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.