
Cichorium intybus subsp. intybus
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Auch bekannt als: Cichorium intybus subsp. intybus
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Gemeine Wegwarte sofort an ihren leuchtend himmelblauen Korbblüten, die wie kleine Sterne an den sparrigen, fast blattlosen Stängeln sitzen. Auffällig ist ihr Zeitgefühl: Die Blüten öffnen sich meist nur an sonnigen Vormittagen und schließen sich am frühen Nachmittag. Im Naturgarten ist sie eine unverzichtbare Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder Melitaea varia. Wenn du eine sonnige, eher trockene Stelle am Wegrand oder in einer Magerwiese hast, ist sie die ideale Wahl für dich.
Himmelblaue Vormittagsblüten: Die Tankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Die Wegwarte ist eine wertvolle Tankstelle für zahlreiche Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und Melitaea varia von ihrem Nektar. Auch Arten wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis), der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) sowie Melitaea aetherie und Melitaea ornata nutzen die Pflanze als Nahrungsquelle. Im Winter bieten die hohlen, verholzten Stängel wichtige Überwinterungsplätze für Larven, während die Samen in der kalten Jahreszeit eine wichtige Energiequelle für heimische Vögel darstellen.
Die Wegwarte wird als nicht kindersicher eingestuft. Der enthaltene weiße Milchsaft und die Bitterstoffe können bei Kontakt oder Verzehr zu Unverträglichkeiten führen. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht kaum; die Blattrosette ähnelt vor der Blüte dem harmlosen Löwenzahn (Taraxacum).
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,672 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Wegwarte gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine Charakterpflanze unserer trockenen Wegränder und Ruderalstellen (unbebaute Rohbodenflächen). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie weit verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige Standorte. Botanisch zeichnet sie sich durch eine kräftige Pfahlwurzel und den weißen Milchsaft aus. Die Blüten bestehen ausschließlich aus Zungenblüten, was ihr das typische, gefranste Aussehen verleiht.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_472617149
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.