Bild folgtKI-generierte IllustrationCinnamomum burmanni
Auch bekannt als: Cinnamomum burmanni
Auffaellig sind die ledrigen, laenglich-eifoermigen Blaetter des Burmann-Zimts (Cinnamomum burmanni), die drei markante, hellere Blattnerven aufweisen. Da oekologische Wechselbeziehungen zu heimischen Insekten bisher kaum dokumentiert sind, leistest du mit der Pflanzung wertvolle Beobachtungsarbeit im eigenen Gruen. Achte darauf, der Pflanze einen geschuetzten Platz zu geben, um sie vor rauer Witterung zu bewahren. Hast du in deinem Garten schon eine passende Nische im Sinn?
Immergruener Exot mit oesterreichischen Wurzeln: Ein Dufterlebnis fuer Kenner.
Der oekologische Wert des Burmann-Zimts in unseren Gaerten ist ein interessantes Feld fuer Naturbeobachter, da spezifische Beziehungsdaten zu heimischen Bestaeubern aktuell nicht vorliegen. Als immergruenes Gehoelz bietet er jedoch das ganze Jahr ueber Struktur und potenzielle Versteckmoeglichkeiten fuer die heimische Fauna (Tierwelt). Da keine Daten zu Nektarwerten oder spezifischen Raupenfutterpflanzen-Beziehungen existieren, ist die Pflanze vor allem als strukturbildendes Element von Bedeutung. Du kannst zur Forschung beitragen, indem du genau dokumentierst, welche Wildbienen oder Schwebfliegen die Blueten in deinem Garten besuchen. So wird dein Garten zu einem kleinen Labor fuer die Biodiversitaet (Vielfalt des Lebens).
Der Burmann-Zimt wird als nicht kindersicher eingestuft. Die Pflanze enthaelt in der Rinde und den Blaettern aetherische Oele und Stoffe wie Cumarin, die bei Verzehr in groesseren Mengen unvertraeglich sind. Achte daher besonders darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
8.24 m
Waehle einen Standort mit durchlaessigem und humosem (mit organischem Material angereichertem) Boden.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Fruehjahr von Maerz bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Achte auf eine gleichmaessige Feuchtigkeit, vermeide aber unbedingt Staunaesse (Wasseransammlung im Boden).
Da die Pflanze nicht kindersicher ist, sollte sie nicht direkt an Kinderspielflaechen stehen.
Ein vorsichtiger Formschnitt ist im zeitigen Fruehjahr moeglich, um den Wuchs kompakt zu halten.
Die Vermehrung kann im Sommer durch Stecklinge (abgetrennte Zweigstuecke zur Bewurzelung) erfolgen.
Schuetze die Pflanze in strengen Wintern vor Frosttrocknis (Vertrocknen bei gefrorenem Boden und Sonne).
Gute Partnerin: Die Pfirsichblaettrige Glockenblume (Campanula persicifolia) - sie teilt den Wunsch nach geschuetzten Lagen und ergaenzt das dunkle Laub mit ihren hellen Blueten.
Der Burmann-Zimt (Cinnamomum burmanni) wird taxonomisch (systematisch) in die Ordnung der Lorbeerartigen (Laurales) eingeordnet und gilt in Oesterreich als heimisch. Er waechst als immergruener Baum oder Strauch und bevorzugt Lebensraeume, die einen gewissen Schutz vor extremen Temperatureinfluessen bieten. Morphologisch (gestaltlich) sind die glaenzenden Blattoberflaechen und die glatte, graubraune Rinde kennzeichnend, die bei Verletzung den typischen Zimtgeruch freisetzt. Die Pflanze erreicht in ihrer natuerlichen Umgebung stattliche Hoehen, bleibt im Garten aber meist deutlich kleiner.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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