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Cirsium canum x oleraceum
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Du erkennst diese Distel an ihren blassgelben bis leicht purpurnen Blütenköpfen, die oft von auffällig hellgrünen, kohlblattartigen Hüllblättern umschlossen sind. Diese Pflanze ist ein natürlicher Bastard (Kreuzung zweier Arten) und damit ein spannendes Element für die biologische Vielfalt in deinem Garten. Sie bietet Nahrung für verschiedene Bestäuber, die auf Distelarten spezialisiert sind. Da sie in der Natur eher selten vorkommt, holst du dir mit ihr eine echte botanische Besonderheit auf dein Grundstück.
Botanische Seltenheit aus Österreich für feuchte Gartenparadiese.
Als Distelart stellt dieser Hybrid eine wertvolle Energiequelle für die lokale Insektenwelt dar. Die Blüten produzieren Nektar und Pollen, die von fliegenden Gästen im Hochsommer genutzt werden. Da für diese seltene Kreuzung keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, lässt sich ihre Bedeutung aus der Rolle der Elternarten ableiten, die zu den wichtigen Futterpflanzen zählen. Die stehengelassenen Samenstände können zudem im Winter als natürliche Futterstation für Vögel dienen. So leistest du einen Beitrag zum Erhalt seltener lokaler Genetik und stärkst die Vielfalt in deinem Garten.
Diese Distel ist nicht kindersicher, da sie an den Blatträndern und Stängeln wehrhafte Stacheln besitzt. Berührungen können schmerzhaft sein, weshalb beim Pflanzen Handschuhe ratsam sind. Sie ist jedoch ungiftig und es besteht keine Gefahr einer Verwechslung mit giftigen Pflanzenarten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,48 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieser Arthybrid (Cirsium canum x oleraceum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in Österreich heimisch und entsteht dort, wo die Graue Distel (Cirsium canum) und die Kohl-Distel (Cirsium oleraceum) gemeinsam vorkommen. Die Pflanze bevorzugt feuchte Standorte wie Sumpfwiesen oder Bachränder. Die morphologischen Merkmale (äußere Gestalt) liegen meist genau zwischen den beiden Elternarten, was die Bestimmung für Pflanzenliebhaber besonders reizvoll macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.